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Wohnmobilvermietung in Norwegen

Vergleichen Sie die Preise vertrauenswürdiger norwegischer Vermieter. Holen Sie Ihr Fahrzeug in Oslo, Bergen, Tromsø oder Stavanger ab und erkunden Sie die spektakulären Fjorde.

Abholung 15. Juni 2026
MoDiMiDoFrSaSo
Rückgabe 25. Juni 2026
MoDiMiDoFrSaSo
Google
4,7 ★★★★★
2.340 Bewertungen
4,8 ★★★★★
1.200 Bewertungen
Tripadvisor
5,0 ★★★★★
534 Bewertungen
Planung

Beste Zeit, um eines Wohnmobils in Norwegen

Wählen Sie die ideale Jahreszeit für Ihr norwegisches Küstenabenteuer.

Juni–August

Sommer-Hochsaison

Temperatur: 25–35 °C • Tageslicht: 14+ Std.

Hochsaison mit langen Sonnentagen, alle Sehenswürdigkeiten geöffnet, ideal für Küstenrouten und Inselhopping. Heißes und beständiges Wetter. Überfüllt in Oslo und Bergen, höhere Preise, belebte Campingplätze. Im Voraus buchen.

Spitzenpreis: 89–180 €/Tag
Mai & Sep

Zwischensaison – bestes Preis-Leistungs-Verhältnis

Temp: 18–25 °C • Tageslicht: 13–14 Std.

Mildes Wetter, weniger Touristen, warmes Meer zum Schwimmen. Hervorragendes Verhältnis zwischen Wetter und Preisen. Im Mai blüht der Frühling, im September leuchten die Herbstfarben. Ideal für gemächliche Küstenerkundungen und Inselhopping.

Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis: 49–90 €/Tag
April & Oktober

Übergangsmonate

Temp: 12–20 °C • Tageslicht: 11–13 Std.

April: Frühlingserwachen mit angenehmem Wetter. Oktober: Herbstfarben in Jotunheimen und an den Fjorden, immer noch gut zum Erkunden. Nationalparks weniger überlaufen. Gelegentlich Regen möglich, aber das Wetter ist im Allgemeinen angenehm. Moderate Preise.

Mäßig: 45–75 €/Tag
Nov–März

Winter-Nebensaison

Temp: 5–12 °C • Tageslicht: 9–10 Std.

Nebensaison, wobei es an einigen Küstenabschnitten noch mild ist. Begrenztes Mietangebot, aber niedrigste Preise. Perfekt für Stadterkundungen in Oslo und Bergen. Gelegentlich Regen möglich, weniger Touristen. Ideal für preisbewusste Reisende.

Günstig: 35–55 €/Tag
Los geht’s

Beliebte Abholorte

Wählen Sie Ihren bevorzugten Abholort in Norwegen.

Norway

Flughafen Oslo

Hauptdrehkreuz • Tor zu Südnorwegen und den Fjorden

Norway

Flughafen Bergen

Fjordhauptstadt • Zugang zum Hardangerfjord und Sognefjord

Norway

Flughafen Trondheim

Hauptstadt • Tor zum norwegischen Hinterland und zum Jotunheimen-Gebirge

Norway

Flughafen Stavanger

Fjordregion • Ruhigere Alternative zu Bergen

Norway

Flughafen Trondheim

Tor zur Halbinsel Lofoten • Zugang zur Nordseeküste und zu den Lofoten

Entdecken

Die besten Routen & Reiserouten

Entdecken Sie Norwegens landschaftlich reizvollste Roadtrips und Routen – mit echten Karten, die Ihnen bei der Planung helfen.

Fischerdorf auf den Lofoten mit dramatischen Bergen und Norwegischer See
6–8 Tage 230 km Leicht / 2WD OK
01

Lofoten

Am besten: Juni – September

Erleben Sie dramatische arktische Gipfel über türkisfarbenem Fjordwasser. Fahren Sie durch die malerischen Lofoten-Inseln mit ihren Fischerdörfern und einer unglaublichen Berglandschaft.

Oslo Lillehammer Reine Geirangerfjord Bergen
FahrzeugBeliebiges Wohnmobil
Campingplätze15+ an der Küste
Beste MonateMai– September
TankstellenAlle30–50 km
Norwegian fjord landscape with dramatic mountains and blue water
4–5 Tage 200 km Leicht / 2WD OK
02

Rundreise um die Lofoten-Halbinsel

Ganzjährig

Entdecken Sie Norwegens legendäre Fjordlandschaft. Besuchen Sie den dramatischen Geirangerfjord, den malerischen Aussichtspunkt der Flåm-Talbahn, den charmanten Hafen von Bergen und genießen Sie Weltklasse-Wanderungen zur Trolltunga und zum Preikestolen (Predigerkanzel).

Bergen Flåm Geiranger Trolltunga Stavanger
FahrzeugKompaktes Wohnmobil
Campingplätze20+
Beste MonateApril – Oktober
SchwierigkeitsgradFür Anfänger geeignet
Jotunheimen mountains with cascading waterfalls and alpine lakes in Norway
5–6 Tage 350 km Mittel
03

Jotunheimen-Gebirge & Nationalparks

Am besten: Juni – Oktober

Von der historischen Stadt Trondheim aus geht es südwärts durch atemberaubende Täler nach Jotunheimen – Norwegens höchster Gebirgskette –, dann weiter über das Hardangervidda-Plateau und schließlich zum märchenhaften Bryggen-Kai in Bergen.

Trondheim Dombås Jotunheimen-Nationalpark Hardangervidda Bergen
FahrzeugBeliebiger Wohnmobil
Campingplätze10+
Beste MonateApril – Oktober
TankstellenAlle40–60 km
Norwegian fjord islands aerial view with crystal-clear North Sea waters
6–8 Tage 280 km + Fähren Mittel
04

Insel- und Küstentour – von Bergen nach Stavanger

Beste Reisezeit: Juni – August

Fahren Sie entlang Norwegens legendärer Fjordküste von Bergen nach Stavanger über den Hardangerfjord. Besuchen Sie Trolltunga, wandern Sie zum Preikestolen, fahren Sie mit dem Kajak auf dem Lysefjord und entdecken Sie unterwegs charmante Küstendörfer.

Bergen Hardangerfjord Trolltunga Lysefjord Preikestolen Stavanger
FahrzeugKompaktwagen empfohlen
Campingplätze15+ an der Küste
Beste Monate Mai– September
Tankstellenalle 30–50 km
Flotte

Arten von verfügbare Wohnmobile

Wählen Sie das perfekte Fahrzeug für Ihr norwegisches Abenteuer.

Budget-Camper

2 Schlafplätze • Schaltgetriebe • Benzin

Kompakt, sparsam, einfach zu parken und in Norwegen zu fahren

89 €/Tagab

4x4 Highland Camper

2–4 Schlafplätze • Schaltgetriebe/Automatik • Alle Straßen

Geräumig und vielseitig, perfekt für Familien, die die Küste und das Land erkunden möchten

189 €/Tagab

Familien-Wohnmobil

4–6 Schlafplätze • Voll ausgestattete Küche • Badezimmer

Geräumig für Familien, komplett mit luxuriöser Ausstattung

219 €/Tagab
Fragen?

Norwegen Wohnmobil FAQ

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Anmietung eines Wohnmobils in Norwegen.

Brauche ich einen speziellen Führerschein, um in Norwegen ein Wohnmobil zu fahren? +
Ein standardmäßiger EU-Führerschein ist in Norwegen gültig. Besucher aus Nicht-EU-Ländern sollten zusätzlich zu ihrem nationalen Führerschein einen internationalen Führerschein mit sich führen. In Norwegen herrscht Rechtsverkehr, was den meisten europäischen und amerikanischen Besuchern vertraut ist.
Wie sieht es mit Mautstraßen in Norwegen aus? +
Norwegen verfügt über ein umfangreiches Mautsystem. Die Autobahn A1 von Trondheim nach Bergen ist die wichtigste mautpflichtige Strecke. Die Bezahlung erfolgt an den Mautstellen in bar oder mit Kreditkarte. Ein elektronisches ENC-Gerät kann den Vorgang beschleunigen. Rechnen Sie für eine einfache Fahrt von Trondheim nach Oslo mit etwa 25–30 €.
Darf ich in Norwegen wild oder frei campen? +
Wildcampen ist in Norwegen offiziell verboten und kann mit hohen Geldstrafen (150–400 €) geahndet werden. Es gibt jedoch über 500 Campingplätze im ganzen Land, viele davon an atemberaubenden Küstenorten. Einige Bauernhöfe bieten kostengünstige Übernachtungsmöglichkeiten im Rahmen des „Agrotourismus“ an. Apps wie Park4Night listen legale Übernachtungsplätze auf.
Wann ist die beste Zeit, um in Norwegen ein Wohnmobil zu mieten? +
Von Mai bis September herrscht das beste Wetter, wobei Juli und August die Hochsaison sind (heiß, überfüllt, teuer). Mai–Juni und September sind ideal – warm genug zum Schwimmen, weniger Menschenmassen und günstigere Mietpreise. Die Nebensaison bietet das beste Verhältnis zwischen Wetter und Preis-Leistung.
Wie viel kostet es, in Norwegen ein Wohnmobil zu mieten? +
Die Preise beginnen in der Nebensaison bei etwa 49 € pro Tag für ein einfaches 2-Personen-Wohnmobil. In der Hochsaison im Sommer (Juli–August) muss man mit 89–180 € pro Tag rechnen. Größere Wohnmobile für Familien kosten 120–250 € pro Tag. Eine Buchung 3–6 Monate im Voraus sichert die besten Preise, insbesondere für den Sommer.
Kann ich mit einem Wohnmobil eine Fähre zu den norwegischen Inseln nehmen? +
Ja! Hurtigruten und lokale Fähren sind für die norwegische Küste unverzichtbar. Autofähren verbinden die Fjordüberfahrten in ganz Westnorwegen und erreichen die Lofoten. Wohnmobile unter 6 m sind auf den meisten Strecken zugelassen. Buchen Sie beliebte Sommerüberfahrten im Voraus. Rechnen Sie mit 300–800 NOK (25–70 €) pro Überfahrt.
Was sollte ich über Campingplätze in Norwegen wissen? +
Norwegische Campingplätze sind ausgezeichnet, mit über 1.000 Plätzen landesweit. Viele liegen am Fjord oder in den Bergen und bieten atemberaubende Ausblicke. Die Preise liegen zwischen 250 und 500 NOK pro Nacht (22–45 €). Zu den am besten bewerteten Campingplätzen gehören Geirangerfjord Camping, Lofoten Beach Camp und Preikestolen Camping. Norwegens „Allemannsretten“ (Wanderrecht) erlaubt das freie Wildcampen.
Ist Norwegen sicher für Reisen mit dem Wohnmobil? +
Norwegen ist für Reisen mit dem Wohnmobil sehr sicher. Das Land verfügt über gut gepflegte Straßen, eine klare Beschilderung und eine niedrige Kriminalitätsrate. Die Hauptrisiken sind in einigen Gebieten schmale Küstenstraßen und die Sommerhitze. Trinkwasser aus dem Wasserhahn ist im ganzen Land sicher. Die Notrufnummer lautet 112.

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Dein Reiseführer für Roadtrips

Ihr Roadtrip durch Norwegen

Norwegens atemberaubende Fjorde, die arktische Wildnis und die dramatische Küste machen das Land zu einem der faszinierendsten Reiseziele Europas, das man mit dem Wohnmobil erkunden kann. Von den dramatischen Fjorden bei Bergen bis zum arktischen Licht der Lofoten – hier finden Sie alles, was Sie wissen müssen, um den perfekten Roadtrip durch Norwegen zu planen.

Verkehrsregeln in Norwegen

In Norwegen herrscht Rechtsverkehr gemäß den europäischen Verkehrsregeln. Geschwindigkeitsbegrenzungen sind deutlich ausgeschildert und werden sowohl durch stationäre als auch mobile Kameras überwacht. Alle Fahrer müssen sich an die Verkehrsregeln halten; Bußgelder für Verstöße werden von der norwegischen Polizei (Politiet) verhängt.

Hier sind die wichtigsten Verkehrsregeln, die Sie beachten sollten, wenn Sie ein Wohnmobil mieten und in Norwegen fahren:

  • Geschwindigkeitsbegrenzungen: 50 km/h in Ortschaften, 90 km/h auf Landstraßen, 110 km/h auf Schnellstraßen, 130 km/h auf Autobahnen. Wohnmobile gelten als normale Fahrzeuge.
  • Scheinwerfer: Müssen vom letzten Sonntag im Oktober bis zum letzten Sonntag im März sowie bei schlechten Sichtverhältnissen jederzeit eingeschaltet sein.
  • Gurtpflicht: Alle Insassen, vorne und hinten, müssen jederzeit angeschnallt sein. Kinder unter 150 cm müssen einen geeigneten Kindersitz verwenden.
  • Null-Toleranz-Grenze für Alkohol im Blut: 0,00 % – wird streng durchgesetzt, mit schweren Strafen einschließlich Geldbußen, Fahrverboten und Führerscheinentzug für Zuwiderhandelnde.
  • Autobahnmaut: In Norwegen gibt es Mautstellen an den Ein- und Ausfahrten der Autobahnen. Die Zahlung kann in bar (EUR) oder mit Kredit-/Debitkarte erfolgen. Bewahren Sie die Mautbelege zur Nachverfolgung auf.
  • Vignette NICHT erforderlich: In Norwegen gibt es keine Vignetten – Mautgebühren werden nur an den Mautstellen auf den Autobahnen pro Fahrt entrichtet.
  • Kindersitze: Für Kinder unter 150 cm vorgeschrieben. Stellen Sie sicher, dass Ihr gemietetes Wohnmobil über geeignete Sitze verfügt.
  • Warnweste und Warndreieck: Müssen laut Gesetz jederzeit im Fahrzeug mitgeführt werden. Tragen Sie die Warnweste, wenn Sie auf einer Hauptstraße eine Panne haben.
  • Winterreifen: Vom 15. November bis zum 15. April vorgeschrieben; alternativ sind Reifen mit M+S-Kennzeichnung zulässig.
  • Notfallkontakte: Polizei-Notruf: 112, Pannenhilfe (NAF): 08505 bei Pannen und Unfällen.

Autobahnfahren und Mautgebühren

Das norwegische Straßennetz verbindet die großen Städte und die Gemeinden an den Fjorden. Zu den Hauptverkehrsachsen gehören die E6 (Oslo–Trondheim–Tromsø), die E39 (Stavanger–Bergen–Trondheim) und die Atlantikstraße. Auf vielen Straßen, in Tunneln und auf Brücken fallen Mautgebühren an, die automatisch über AutoPASS-Kamerasysteme erhoben werden.

  • Mautzahlung: Keine Mautstellen – Kameras lesen Ihr Kennzeichen automatisch. Die Vermieter registrieren das Fahrzeug und belasten Ihre Karte mit den Mautgebühren.
  • Geschätzte Kosten: Die Mautgebühren liegen in der Regel zwischen 2 und 15 € pro Durchfahrt, je nach Straße und Fahrzeuggröße. Fahrzeuge in Wohnmobilgröße zahlen etwas mehr als PKWs.
  • Hochsaison: In den Sommermonaten (Juli–August) herrscht starker Verkehr auf den Autobahnen, insbesondere in Richtung der Küstenorte. Fahren Sie früh morgens oder spät abends, um Staus zu vermeiden.

Fahren an der Küste und in den Bergen

Norwegens malerische Straßen, insbesondere entlang der Fjordküste Westnorwegens und über Bergpässe, bieten atemberaubende Ausblicke, erfordern jedoch umsichtiges Fahren. Haarnadelkurven, schmale Straßen und steile Abhänge sind auf den Nationalen Touristenstraßen und hohen Bergpässen keine Seltenheit.

  • Straßenqualität: Die Hauptstrecken (E6, E16, E39) sind gut instand gehalten. Nebenstraßen können schmal und kurvenreich sein – fahren Sie langsamer und schalten Sie tagsüber die Scheinwerfer ein, um besser sehen zu können.
  • Parken: Parken Sie niemals am Straßenrand in unübersichtlichen Kurven oder auf engen Abschnitten. Nutzen Sie ausgewiesene Ausweichstellen und ausgewiesene Parkplätze.
  • Gefahren an der Küste: Die Atlantikstraße und der Trollstigen sind spektakulär schön, aber stellenweise schmal. An exponierten Abschnitten weht oft starker Wind – halten Sie zusätzlichen Abstand zu anderen Fahrzeugen.
  • Nachtfahrten: Verringern Sie nachts die Geschwindigkeit und achten Sie auf unbeleuchtete Fahrzeuge. In einigen Dörfern gibt es enge Straßen, in denen Wohnmobile vorsichtig fahren müssen.

Tankstellen und Raststätten

Tankstellen sind in ganz Norwegen reichlich vorhanden, mit großen Marken wie OMV, INA und Petrol im ganzen Land. Benzin und Diesel sind weit verbreitet, und die Preise sind im Vergleich zu anderen europäischen Ländern angemessen. Tanken Sie vor der Einfahrt in Nationalparks oder abgelegene Gebiete, da die Verfügbarkeit von Kraftstoff in abgelegenen Regionen abnimmt.

  • Kraftstoffarten: Euro 95 (Benzin) und Euro-Diesel sind Standard. Die meisten Tankstellen sind von 6:00 bis 22:00 Uhr geöffnet; einige an Autobahnen sind rund um die Uhr geöffnet.
  • Bezahlung: Die meisten Tankstellen akzeptieren Kredit-/Debitkarten. An einigen unbemannten Tankstellen ist eine Chip-and-PIN-Karte erforderlich. Bargeld (NOK) wird an bemannten Tankstellen akzeptiert.
  • Kosten: Die Kraftstoffpreise liegen im Durchschnitt bei 1,00–1,20 € pro Liter und sind damit etwas günstiger als in Westeuropa.

Camping in Norwegen – ein vollständiger Überblick

Norwegen ist eines der spektakulärsten Reiseziele Europas für Wohnmobilisten, mit über 1.000 registrierten Campingplätzen, die entlang der Fjordküste und im Landesinneren verstreut liegen. Die überwiegende Mehrheit befindet sich auf den Lofoten, in der Fjordregion und auf den Inseln und bietet direkten Zugang zum Strand sowie spektakuläre Ausblicke auf Fjorde und das Meer. Die meisten Campingplätze sind saisonal von April bis Oktober geöffnet, einige in Küstengebieten bleiben ganzjährig geöffnet.

Die Ausstattung variiert je nach Standort und Sternebewertung. Küstennah gelegene und gut etablierte Campingplätze (2–5 Sterne) bieten in der Regel Warmwasserduschen, Stromanschlüsse, WLAN, Supermärkte, Restaurants und manchmal auch Strandzugang sowie Wassersportmöglichkeiten. Ländliche und bäuerliche Campingplätze sind einfacher ausgestattet, bieten aber authentische lokale Erlebnisse zu geringeren Kosten. Die Sternebewertungen (2–5) sind deutlich sichtbar und stehen in direktem Zusammenhang mit der Ausstattung und den Preisen.

Kosten und Arten von Campingplätzen

Die Campingkosten in Norwegen variieren erheblich je nach Standort, Saison und Ausstattung. Als allgemeine Richtlinie sollten Sie in der Hochsaison (Juli–August) mit 20–50 € pro Nacht für einen Wohnmobilstellplatz rechnen. In der Nebensaison (April–Mai, September–Oktober) gibt es 20–30 % Rabatt. Campingplätze mit Sternebewertung bieten die zuverlässigste Infrastruktur und den besten Service.

Die Campingplatzkategorien reichen von einfachen Einrichtungen (nur Strom) bis hin zu Luxusresorts mit beheizten Hütten, Saunen und Restaurants. Die bestbewerteten Campingplätze in der Fjordregion (Geirangerfjord Camping, Flåm Camping) und auf den Lofoten (Lofoten Beach Camp, Ramberg Camping) sind im Sommer schnell ausgebucht – buchen Sie daher Wochen oder Monate im Voraus.

Profi-Tipp: Nutze Apps wie Park4Night und Campercontact, um Campingplätze zu finden, Bewertungen anderer Reisender zu lesen und nach Ausstattung zu filtern. ACSI- und ADAC-Mitgliedskarten bieten Rabatte (10–15 € Ermäßigung pro Nacht) auf vielen angeschlossenen europäischen Campingplätzen, darunter auch norwegischen.

Die besten Campingplätze in Norwegen

Norwegens Campingplätze sind weltweit bekannt für ihre Lagen und Einrichtungen. Hier sind herausragende Optionen in verschiedenen Regionen:

  • Flåm Camping (Sognefjord): Atemberaubende Lage am Fjord in der Nähe der berühmten Flåmbahn. 350–500 NOK/Nacht.
  • Geirangerfjord Camping (Geiranger): Direkt am UNESCO-geschützten Geirangerfjord gelegen, mit atemberaubendem Blick auf Berge und Wasserfälle. Perfekt für Naturliebhaber. 300–450 NOK/Nacht.
  • Lofoten Beach Camp (Ramberg): Beliebter Campingplatz in der Arktis mit Zugang zu einem weißen Sandstrand, Bergkulisse und in der Nähe von Fischerdörfern. 250–400 NOK/Nacht.
  • Ramberg Camping (Lofoten): Gut ausgestatteter arktischer Campingplatz mit weißem Sandstrand und Blick auf die Mitternachtssonne. 250–400 NOK/Nacht.
  • Campingplätze auf Agrotourismus-Bauernhöfen (im Landesinneren): Bieten preisgünstiges Campen (10–15 € pro Nacht) auf bewirtschafteten Bauernhöfen in den Dörfern der Lofoten. Erleben Sie ländliche norwegische Gastfreundschaft, hausgemachte Speisen und Wein.

Wildcampen und Vorschriften

Wildcampen ist in Norwegen verboten, und für illegales Übernachten werden Geldstrafen von 150–400 € verhängt. Das Campen muss ausschließlich auf registrierten, ausgewiesenen Campingplätzen erfolgen. Dies gilt auch für das Übernachten an Raststätten, Stränden, Parkplätzen und Straßenrändern – all dies ist ohne ausdrückliche Genehmigung illegal.

  • Camping in Nationalparks: Camping ist nur in offiziell ausgewiesenen Bereichen innerhalb der Nationalparks Jotunheimen, Hardangervidda und Rondane erlaubt. Informieren Sie sich auf den Websites der Parks über ausgewiesene Campingplätze.
  • Bußgelder bei Verstößen: Werden aktiv durchgesetzt, insbesondere in beliebten Gebieten. Bußgelder von 150–400 € sind üblich.
  • Alternative Optionen: Nutzen Sie Apps, um günstige Mikro-Campingplätze und private Stellplätze zu finden, die zunehmend verfügbar und oft günstiger als kommerzielle Campingplätze sind.

Saisonale Planung und Buchung

In der Hochsaison (Juli–August) sind die Campingplätze voll ausgelastet. Buchen Sie Ihre Unterkunft Wochen oder Monate im Voraus. Die Nebensaison (Mai–Juni, September–Oktober) bietet die ideale Balance: warmes Wetter, weniger Andrang, ermäßigte Preise und alle Einrichtungen in Betrieb. Wintercamping ist begrenzt, aber in der Nähe von Großstädten und ganzjährig geöffneten Ferienorten möglich.

Profi-Tipp: Besuchen Sie das Land im Juni–August für die Mitternachtssonne im Norden oder Ende September für Nordlichter und Herbstfarben. Norwegens „Allemannsretten“ bedeutet, dass Sie frei campen dürfen – halten Sie lediglich 150 m Abstand zu Häusern und befolgen Sie die „Leave No Trace“-Grundsätze.

Abfallentsorgung und Umweltverantwortung

Die meisten norwegischen Campingplätze bieten Entsorgungsstellen für Grauwasser und Einrichtungen zum Entleeren von Chemietoiletten (Kassetten) an. Das Entsorgen von Abfällen an anderen Orten als den dafür vorgesehenen Einrichtungen ist illegal und schädlich. Entsorgen Sie niemals Abfälle in der Nordsee oder in den Fjorden – Norwegens Meeresumwelt steht unter Schutz und wird aktiv überwacht.

Die Müllabfuhr variiert je nach Campingplatz. Bringen Sie Säcke mit, um den Müll zu trennen (Papier, Plastik, Glas, Bioabfälle), und entsorgen Sie ihn an den Recyclingstationen in den Städten. Viele Campingplätze bieten Recyclingmöglichkeiten an. Hinterlassen Sie jeden Campingplatz sauberer, als Sie ihn vorgefunden haben.

Die besten Aktivitäten und Abenteuer in Norwegen

Norwegen ist eines der dynamischsten Abenteuerreiseziele Europas und verbindet das Erbe der Wikinger mit dramatischen Fjorden und atemberaubenden Naturlandschaften. Mit einem Wohnmobil kannst du dich in der Nähe von Sehenswürdigkeiten niederlassen und die Gegend in deinem eigenen Tempo erkunden. Von UNESCO-Stätten über Inselhopping bis hin zu Outdoor-Sportarten bietet Norwegen eine außergewöhnliche Vielfalt an Erlebnissen, die von Campingplätzen im ganzen Land aus erreichbar sind.

Die meisten Aktivitäten können über lokale Anbieter oder über Plattformen wie GetYourGuide und Viator gebucht werden. Viele Aktivitäten beinhalten die Abholung vom Hotel oder Campingplatz, was sie für Reisende mit dem Wohnmobil besonders praktisch macht.

Die norwegischen Fjorde (UNESCO)

Die westnorwegischen Fjorde – darunter der Geirangerfjord und der Nærøyfjord – gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Steile Klippen stürzen über einen Kilometer ins Meer hinab, Wasserfälle stürzen von gletschergefütterten Hochebenen herab, und winzige Dörfer schmiegen sich an schmale Küstenstreifen. Sie gelten weithin als einige der spektakulärsten Naturlandschaften der Erde.

  • Beste Reisezeit: Mai–Juni und September–Oktober wegen geringerer Besucherzahlen und idealem Wetter. Vermeiden Sie nach Möglichkeit die Hochsaison im Juli–August.
  • Dauer: Planen Sie 4–6 Stunden ein, um den Park in vollen Zügen zu erleben. Eintritt: 18–22 € pro Erwachsenem.
  • Schwierigkeitsgrad der Wege: Leicht bis mittelschwer – die Holzstege sind gut gepflegt, weisen jedoch einige Stufen und unebene Abschnitte auf.

Oslo und die Festung Akershus

Oslo, Norwegens Hauptstadt, verbindet modernes skandinavisches Design mit tiefen Wurzeln in der Wikingerzeit und im Mittelalter. Steigen Sie zur Festung Akershus hinauf, um einen atemberaubenden Blick auf den Hafen zu genießen, spazieren Sie über das Dach des futuristischen Opernhauses und besuchen Sie das Munch-Museum und den Vigeland-Skulpturenpark. Verpassen Sie nicht das Wikingerschiffsmuseum und das Freilichtmuseum Norsk Folkemuseum auf der Halbinsel Bygdøy.

  • Festung Akershus: Freier Zugang im Außenbereich; Museumseintritt ca. 100 NOK. Planen Sie 1,5–2 Stunden ein.
  • Wikingerschiff- und Volksmuseum: Kombiticket 200–250 NOK – gehört zu Norwegens wichtigsten kulturellen Sehenswürdigkeiten.
  • Beste Besuchszeit: Besuchen Sie den Park vor 8 Uhr morgens oder nach 18 Uhr, um die größten Menschenmengen tagsüber zu vermeiden.

Vøringsfossen und Norwegens Wasserfälle

Vøringsfossen, Norwegens berühmtester Wasserfall, stürzt 182 Meter tief ins Måbødalen-Tal in der Nähe von Eidfjord. Eine neue Aussichtsbrücke bietet schwindelerregende Ausblicke auf die Wasserfälle. Weitere sehenswerte Wasserfälle sind Steinsdalsfossen (den man von hinten betreten kann), Låtefossen und Kjosfossen an der Flåmbahn.

  • Aussicht: Die meisten großen Wasserfälle verfügen über kostenlose Aussichtspunkte am Straßenrand, die mit dem Wohnmobil erreichbar sind.
  • Schwierigkeitsgrad: Leicht – kurze Spaziergänge von den Parkplätzen aus; längere Wanderungen für begeisterte Wanderer möglich.
  • Beste Jahreszeit: Mai–Juli, wenn die Wassermengen durch die Schneeschmelze am größten sind.

Seekajakfahren und Inselhopping

Norwegens geschützte Fjorde und dramatische Küstenlandschaft machen das Land zu einem der besten Ziele für Seekajakfahrer in Europa. Erkunden Sie Fjordwände, paddeln Sie unter Wasserfällen hindurch und entdecken Sie abgelegene Buchten. Inselhopping entlang der Küsten der Lofoten, Vesterålen und Helgeland bietet Abwechslung – von dramatischen arktischen Gipfeln bis hin zu geschützten Fischerdörfern.

  • Seekajaktouren: Halbtägige (40–60 €) oder ganztägige (80–120 €) geführte Touren ab Oslo, Bergen und anderen Küstenstädten.
  • Trollfjord (Lofoten): Ein schmaler, steilwandiger Fjord, der nur mit dem Boot erreichbar ist – einer der fotogensten Orte Norwegens.
  • Fährverbindung: Regelmäßige Fähren verbinden das Festland mit den Inseln. Im Sommer im Voraus buchen.

Weinverkostung und Gastronomie

Norwegen bietet eine außergewöhnliche Meeresfrüchteküche mit dem frischesten Lachs, Kabeljau und Königskrabben der Welt aus den arktischen Gewässern. Kulinarische Erlebnisse auf den Märkten am Hafen und in den Fjordrestaurants passen perfekt zu norwegischem Craft-Bier, Aquavit und Obstweinen aus Westnorwegen.

  • Verkostungen norwegischer Craft-Biere: 40–70 € pro Person in Küsten-Mikrobrauereien in Bergen, Tromsø und Stavanger.
  • Königskrabben-Safaris (Finnmark): Begleiten Sie arktische Fischerboote, um Königskrabben frisch aus der Barentssee zu fangen und zu verspeisen. Ein unvergessliches kulinarisches Abenteuer.
  • Fischmarkt-Tour in Bergen: Erkundung des Fisketorget auf eigene Faust, Verkostung von frischem Fang, Räucherlachs und lokalen Spezialitäten mit Blick auf den Fjord.

Tauchen und Schnorcheln

Norwegens kalte, klare Küstengewässer bieten außergewöhnliche Sichtverhältnisse, dramatische Kelpwälder, tauchbare Wracks aus dem Zweiten Weltkrieg und faszinierende Unterwasserlandschaften, darunter römische Schiffswracks, Höhlen und farbenprächtige Korallenriffe. Das Tauchen ist für alle Tauchbrevet-Stufen geeignet.

  • Schnorcheln: 30–50 € für geführte Touren, kein Tauchschein erforderlich, geeignet für Anfänger und Familien.
  • Tauchen: 80–150 € pro Tauchgang für zertifizierte Taucher; PADI Open Water-Kurse für 350–450 € verfügbar.
  • Beste Tauchplätze: Vor den Lofoten, im Geirangerfjord und entlang der Helgeland-Küste.

Seilrutschen und Abenteuersport

Für Adrenalinjunkies bieten Klettersteige in Loen und Tysfjord sowie Seilrutschen im Hemsedal-Tal atemberaubende Ausblicke und aufregende Abfahrten. Klettern, Paragliding, Gletscherwandern und Bergsteigen sind in den gesamten Fjord- und Bergregionen möglich.

Profi-Tipp: Buchen Sie Aktivitäten im Voraus online. Rechnen Sie mit 20–30 % Rabatt bei Frühbuchungen und Gruppentarifen. Kombinieren Sie Outdoor-Abenteuer mit kulturellen Erlebnissen – verbinden Sie einen Stadtrundgang durch Oslo mit Kajakfahren oder einer Weinprobe für eine ausgewogene Reiseroute.

Wichtige Reisetipps für das Fahren mit dem Wohnmobil in Norwegen

Das Reisen mit dem Wohnmobil durch Norwegen bietet unvergleichlichen Zugang zur norwegischen Fjordküste, zu Nationalparks und charmanten Dörfern. Die E6, E16 und die Nationalen Touristenstraßen sind gut ausgebaut und landschaftlich atemberaubend. Eine typische 1–2-wöchige Reiseroute deckt Oslo, Bergen, die Fjorde, Jotunheimen und (mit etwas mehr Zeit) die Lofoten bequem ab, wobei Sie die Flexibilität haben, alles in Ihrem eigenen Tempo zu erkunden.

Die beste Reisezeit für einen Besuch in Norwegen mit dem Wohnmobil

Die ideale Reisezeit hängt von Ihren Prioritäten ab:

  • Mai–Juni (Spätfrühling): Warm (22–25 °C), kristallklares Meer, blühende Wildblumen, überschaubare Besucherzahlen, niedrigere Preise als im Hochsommer. Alle Campingplätze und Sehenswürdigkeiten in Betrieb.
  • Juli–August (Hochsommer): Am heißesten (28–32 °C), Hauptsaison, höchste Preise. Strände überfüllt, Campingplätze ausgebucht, Autobahnen verstopft. Ideal zum Schwimmen und für Wassersport; alles im Voraus buchen.
  • September–Oktober (Herbst): Noch warm (20–24 °C), goldenes Licht für Fotografen, sinkende Preise, weniger Menschenmassen. Ideal für Radfahrer und Outdoor-Fans. Die meisten Campingplätze bleiben geöffnet.
  • November–März (Winter): Ruhig, mild (8–12 °C), gelegentlich Regen. Viele Campingplätze und Sehenswürdigkeiten geschlossen. Nur für hartgesottene Winterreisende, die Einsamkeit und günstige Preise suchen.

Wetter und was Sie einpacken sollten

Norwegens abwechslungsreiches maritimes und subarktisches Klima sorgt für kühle Sommer, lange Tage im Juni und Juli sowie häufigen Regen an der Westküste. Packen Sie Kleidung zum Überziehen und Sonnenschutz ein:

  • Kleidung: Leichte, atmungsaktive Kleidung, Shorts, Badebekleidung, leichte Langarmshirts zum Sonnenschutz, ein Fleece oder eine leichte Jacke für die Abende und Wintermonate.
  • Sonnenschutz: Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor (30+), Sonnenbrille, Hut – die lange arktische Sommersonne steht viele Stunden hoch am Himmel und kann auch an kühlen Tagen zu Sonnenbrand führen.
  • Schuhe: Bequeme Wanderschuhe für Stadtbesichtigungen, Wasserschuhe oder Sandalen für den Strand, feste Wanderstiefel für Wanderwege in Nationalparks.
  • Regenbekleidung: Leichte Regenjacke – Regenschauer sind kurz, treten aber gelegentlich auf, besonders im Herbst.
  • Insektenschutzmittel: Unverzichtbar in den Sommermonaten; Mücken kommen häufig in Küsten- und Feuchtgebieten vor.
Profi-Tipp: Bringen Sie Medikamente und Toilettenartikel von zu Hause mit – Apotheken gibt es zwar, aber sie sind teuer. Packen Sie zusätzliche Gewürze und Kochzutaten ein; norwegische Supermärkte konzentrieren sich auf frische Lebensmittel, nicht auf Vorratsartikel.

Währung und Kosten

In Norwegen gilt die norwegische Krone (NOK), was Reisen für Besucher aus Europa vereinfacht. Kredit- und Debitkarten werden praktisch überall akzeptiert – in Restaurants, Geschäften, Tankstellen und sogar bei kleinen Marktverkäufern. Geldautomaten sind in Städten und Ortschaften reichlich vorhanden.

Norwegen ist eines der teureren Reiseziele in Europa – die Preise für Kraftstoff, Essen gehen und Lebensmittel liegen über dem EU-Durchschnitt. Ein realistisches Tagesbudget für ein Paar:

  • Wohnmobilvermietung: 50–150 € pro Tag, je nach Fahrzeuggröße und Saison.
  • Kraftstoff: 30–40 € pro Tag bei üblichen Fahrstrecken (Kraftstoff kostet 1,00–1,20 € pro Liter).
  • Campingplatz: 20–50 € pro Nacht, je nach Lage und Saison (10–15 € für Agrotourismus-Höfe).
  • Lebensmittel: 25–35 € pro Tag, wenn Sie in Ihrem Wohnmobil kochen. Kaufen Sie bei Rema 1000, Kiwi oder Coop ein, um die besten Preise zu erhalten.
  • Essen gehen: 12–20 € für Hauptgerichte in einfachen Restaurants, 25–40 € in gehobenen Restaurants.
  • Aktivitäten: 15–50 € pro Person für die meisten Touren und Sehenswürdigkeiten; einige Nationalparks erheben eine Eintrittsgebühr von 15–30 €.
  • Realistisches Gesamtbudget: 150–250 € pro Tag für ein Paar, einschließlich Wohnmobil, Kraftstoff, Camping, Lebensmittel, gelegentlichem Essen gehen und 1–2 Aktivitäten pro Woche.

Sprache und Kommunikation

Norwegisch ist die Amtssprache, aber Englisch wird in Norwegen fast überall gesprochen – sogar in abgelegenen Dörfern. Grundlegende Ausdrücke wie „Hei“ (Hallo), „Takk“ (Danke) und „Vær så snill“ (Bitte) werden geschätzt und sorgen für ein Lächeln.

  • Mobilfunkempfang: In fast ganz Norwegen ausgezeichnet. Für Besucher aus der EU gilt das EU-Roaming. Lokale SIM-Karten sind an Flughäfen und in Geschäften erhältlich.
  • WLAN: Auf den meisten Campingplätzen (wenn auch manchmal langsam), in Cafés, Restaurants und in den Städten verfügbar. Für ständiges Arbeiten im Homeoffice nicht zuverlässig.
  • Offline-Karten: Lade Google Maps oder Maps.me offline für Gebiete mit schlechtem Empfang herunter, insbesondere in Nationalparks und Bergregionen.

Wasser, Gesundheit und Sicherheit

Leitungswasser ist in ganz Norwegen trinkbar – es entspricht den EU-Standards und wird regelmäßig geprüft. Füllen Sie Wasserflaschen direkt aus dem Wasserhahn, um Geld zu sparen und Plastikmüll zu reduzieren.

  • Krankenversicherung: EU-/EWR-Bürger sollten eine Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) mitführen, um Zugang zur öffentlichen Gesundheitsversorgung zu erhalten. Alle Besucher sollten über eine Reiseversicherung verfügen, die Evakuierungen und medizinische Notfälle abdeckt.
  • Apotheken: In Städten weit verbreitet (achten Sie auf „Apotek“-Schilder). Medikamente sind im Allgemeinen günstiger als in Westeuropa.
  • Sicherheit: Norwegen ist eines der sichersten Länder Europas. In touristischen Gebieten kommt es zu Kleindiebstählen – bewahren Sie Wertsachen auf Campingplätzen außer Sichtweite auf und lassen Sie Gegenstände niemals unbeaufsichtigt am Strand liegen.
  • Gefahren durch kaltes Wasser: Die norwegischen Meere und Fjorde bleiben auch im Sommer kalt. Achten Sie auf starke Strömungen in engen Fjordmündungen und erkundigen Sie sich bei Einheimischen nach den örtlichen Gegebenheiten.

Beliebte Veranstaltungen und Festivals in Norwegen

Norwegen bietet einen lebendigen Kulturkalender mit Weltklasse-Festivals, mittelalterlichen Traditionen und festlichen saisonalen Veranstaltungen. Wenn du deine Wohnmobilreise so planst, dass sie mit einer dieser Veranstaltungen zusammenfällt, bereicherst du deine Reiseroute um unvergessliche kulturelle Erlebnisse und knüpfst tiefere Verbindungen zu den lokalen Gemeinschaften.

Sommerfestivals und Konzerte

  • Øya Festival (Oslo, August): Norwegens größtes urbanes Musikfestival, das im grünen Tøyenparken stattfindet. Von Klassik über Indie bis hin zu elektronischer Musik, mit Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit und nordischen Talenten. Ein Highlight des Osler Sommers.
  • Bergenfest (Bergen, Juni): Eines der größten Musikfestivals Norwegens, das in der historischen Festung Bergenhus stattfindet. Internationale Rock-, Pop- und Indie-Acts auf mehreren Bühnen. Buchen Sie Ihre Unterkunft rechtzeitig im Voraus.
  • Internationales Filmfestival Tromsø (Januar): Das nördlichste Filmfestival der Welt, das während der Polarnacht stattfindet. Filmvorführungen, Meisterkurse und Nordlichtbeobachtungen zwischen den Filmen.

Kulturelle und traditionelle Veranstaltungen

  • Sami-Nationalfeiertag (6. Februar): Feierlichkeiten zur samischen Kultur in ganz Nordnorwegen mit Rentierrennen, Joik-Gesang und farbenfrohen Gákti-Trachten.
  • St.-Olav-Fest (Stiklestad, Juli): Dramatische Freilichtaufführung der Wikinger-Schlacht von Stiklestad (1030 n. Chr.) mit mittelalterlichen Märkten und Nachstellungen.
  • Lofoten-Kabeljau-Festival (März): Saisonales Fest zur legendären Skrei-Saison (Kabeljau) mit Angelwettbewerben und traditionellen Speisen in Svolvær. Perfekt für Feinschmecker.

Saisonale Feste

  • Bergen-Weihnachtsmarkt (Dezember): Festligården in Bryggen verwandelt sich in einen festlichen Markt mit geschmückten Ständen, Gløgg und Unterhaltung vor der Kulisse der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörenden Hafengebäude.
  • Nordlicht-Saison (September–März): Norwegens größtes Naturschauspiel. Tromsø, die Lofoten und Alta sind erstklassige Beobachtungsorte mit Touren und Nordlicht-Warnungen.
  • INmusic Festival (Trondheim, Juni): Rock- und Indie-Musikfestival auf einer Insel im Jarun-See. Mehrere Bühnen, internationale und lokale Künstler, Camping vor Ort möglich. Perfekter Zeitpunkt im späten norwegischen Frühling.

Norwegische Ess- und Weinkultur

Die norwegische Küche spiegelt nordische, samische und küstennahen Fisch- und Meeresfrüchte-Traditionen wider. Zu den Gerichten und kulinarischen Erlebnissen, die Sie auf Ihrer Reise unbedingt probieren sollten, gehören:

  • Frische Meeresfrüchte: Norwegische Fjorde und arktische Gewässer bieten außergewöhnlichen Lachs, Kabeljau (Skrei), Königskrabben und Garnelen. Genießen Sie diese frisch auf dem historischen Fischmarkt in Bergen und in den Hafencafés von Tromsø.
  • Brunost (brauner Käse): Norwegens ikonischer karamellfarbener Molkenkäse – probieren Sie ihn auf Waffeln oder frischem Brot. Eine nationale Leidenschaft.
  • Gammalost: Traditioneller gereifter Käse aus Westnorwegen – würzig, scharf und ein Geschmack, an den man sich erst gewöhnen muss. Erhältlich in lokalen Molkereien.
  • Kjøttkaker und Raspeballer: Fleischbällchen und Kartoffelklöße – herzhafte Hausmannskost, die man in traditionellen Restaurants findet. Günstig, sättigend und authentisch norwegisch.
  • Craft-Bier (Tromsø, Bergen): Norwegens boomende Craft-Bier-Szene – Arctic Pale Ales und Stouts, gebraut oberhalb des Polarkreises.
  • Aquavit: Norwegens Nationalgetränk, aromatisiert mit Kümmel und Dill – traditionell zu festlichen Mahlzeiten getrunken.
Profi-Tipp: Kaufen Sie auf lokalen Märkten in den Städten frische Produkte, Käse und Fleisch – deutlich günstiger als im Supermarkt. Besuchen Sie Weingüter direkt für Verkostungen und Flaschen zu Weingutpreisen statt mit Restaurantaufschlag. Planen Sie Ihren Besuch so, dass er mit einem Festival zusammenfällt, um in die Kultur einzutauchen und lebhafte Feierlichkeiten zu erleben.

Praktische Tipps für Festivals

Wenn Sie einen Besuch während eines Festivals planen:

  • Buchen Sie Campingplätze Monate im Voraus – Unterkünfte sind schnell ausgebucht.
  • Buchen Sie Festivaltickets frühzeitig online, um die beste Auswahl und die günstigsten Preise zu erhalten.
  • Organisieren Sie den Transport sorgfältig – Großveranstaltungen ziehen große Menschenmengen an und die Straßen sind stark befahren.
  • Rechnen Sie während der Veranstaltungen mit höheren Preisen für Speisen und Getränke.
  • Das Campen in der Nähe der Festivalgelände (sofern möglich) vereinfacht die Logistik und erspart das Autofahren nach nächtlichen Feierlichkeiten.

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