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Wohnmobil mieten in der Schweiz

Entdecken Sie die Schweizer Alpen, kristallklare Seen und die Grand Tour of Schweiz. Vergleichen Sie die besten Vermieter und sichern Sie sich die besten Preise. Abholung in Zürich, Genf, Bern, Luzern und Basel.

Abholung 15. Juni 2026
MoDiMiDoFrSaSo
Rückgabe 25. Juni 2026
MoDiMiDoFrSaSo
Google
4,7 ★★★★★
2.340 Bewertungen
4,8 ★★★★★
1.200 Bewertungen
Tripadvisor
5,0 ★★★★★
534 Bewertungen
Planung

Beste Zeit, um eines Wohnmobils in der Schweiz

Wählen Sie die ideale Jahreszeit für Ihr Abenteuer in den Schweizer Alpen.

Juni–August

Sommer-Hochsaison

Temperatur: 18–28 °C • Tageslicht: 14–16 Std.

Hochsaison mit warmem Wetter, alle Bergpässe sind geöffnet und es herrschen ideale Bedingungen zum Wandern, Schwimmen in Seen und Erkunden der Almwiesen. Festivals wie das Montreux Jazz Festival und der Schweizer Nationalfeiertag (1. August). Höhere Preise und gut besuchte Campingplätze – buchen Sie rechtzeitig im Voraus.

Spitzenpreis: 150–280 CHF/Tag
Mai & Sep

Zwischensaison – bestes Preis-Leistungs-Verhältnis

Temp: 12–20 °C • Tageslicht: 12–14 Std.

Angenehmes Wetter mit weniger Menschenmassen. Der Mai bringt Wildblumen und schneebedeckte Gipfel; der September bietet goldene Herbstfarben und Weinlese in den Weinregionen. Die meisten Bergpässe sind Ende Mai geöffnet. Hervorragendes Gleichgewicht zwischen Wetter, Verfügbarkeit und Preis.

Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis: CHF 99–150/Tag
Okt. & Apr.

Übergangsmonate

Temp: 5–15 °C • Tageslicht: 10–12 Std.

Der Oktober bietet atemberaubendes Herbstlaub im Engadin und im Tessin. Der April bringt Frühlingsblüten in tieferen Lagen, während auf den Gipfeln noch Schnee liegt. Einige Hochgebirgspässe können geschlossen sein. Die Verfügbarkeit von Campingplätzen variiert – bitte im Voraus prüfen. Moderate Preise bei ruhiger Landschaft.

Mittel: CHF 110–160/Tag
Nov–März

Winter & Skisaison

Temp: -5 bis 5 °C • Tageslicht: 8–10 Std.

Die Schweiz verwandelt sich in ein Winterwunderland. Die meisten Gebirgspässe und viele Campingplätze sind geschlossen, aber tiefer gelegene Gebiete bleiben zugänglich. Ideal, um eine Wohnmobilreise mit Skifahren in Zermatt, St. Moritz oder Verbier zu verbinden. Schneeketten oder Winterreifen erforderlich.

Budget: 89–130 CHF/Tag
Los geht’s

Beliebte Abholorte

Wählen Sie Ihren bevorzugten Abholort in der Schweiz.

Schweiz

Zürich

Größte Stadt • Internationaler Flughafen • Tor zur Ost- und Zentralschweiz

Schweiz

Genf

Internationaler Knotenpunkt • Genfer See • Tor zum Wallis und zur französischsprachigen Schweiz

Schweiz

Bern

Hauptstadt • UNESCO-Altstadt • Zentraler Knotenpunkt für das Berner Oberland

Schweiz

Interlaken

Abenteuerhauptstadt • Zwischen zwei Seen • Tor zur Jungfrau-Region

Schweiz

Lausanne

Olympia-Hauptstadt • Weinberge von Lavaux • Tor zur Genferseeregion

Schweiz

Basel

Kulturhauptstadt • Rhein • Tor zur Nordschweiz und zum Schwarzwald

Entdecken

Die besten Routen & Reiserouten

Entdecken Sie die bekanntesten Roadtrips und Routen der Schweiz – mit echten Karten, die Ihnen bei der Planung helfen.

Matterhorn mountain peak in Zermatt with alpine meadows
4–5 Tage 280 km Mittel
01

Alpenabenteuer: Interlaken nach Zermatt

Am besten: Juni – September

Erleben Sie die atemberaubende Alpenlandschaft vom Berner Oberland bis zum legendären Matterhorn. Diese Route führt über spektakuläre Bergpässe, durch Almwiesen und vorbei an den höchsten Gipfeln Europas. Fahren Sie durch Kandersteg, Gstaad und Montreux, bevor Sie nach Zermatt hinauffahren.

Interlaken Kandersteg Gstaad Montreux Zermatt
Fahrzeug2WD-Wohnmobil
Campingplätze15+ entlang der Route
Beste MonateJuni– September
TankstellenAlle30–50 km
Lake Lucerne surrounded by mountains and green hills in Schweiz
4–6 Tage 320 km Leicht / 2WD OK
02

Schweizer Seenrunde: Luzern nach Genf

Am besten: Mai – Okt

Entdecken Sie die spektakuläre Seenlandschaft der Schweiz auf dieser malerischen Rundreise, die Luzern, Bern und Genf verbindet. Fahren Sie entlang unberührter Seeufer, durch historische Städte und vorbei an mit Weinreben bewachsenen Hängen. Dank des flachen Geländes und der häufigen Zwischenstopps ideal für Familien.

Luzern Bern Thun Lausanne Genf
FahrzeugCampervanmit Zweiradantrieb
Campingplätze20+ entlang der Route
Beste Monate Mai– Oktober
Tankstellenalle 25–40 km
Swiss Alps mountain road through Graubunden with snow-capped peaks
5–7 Tage 350 km Mittel
03

Graubünden-Expedition: Chur nach Davos

Am besten: Juni – September

Entdecken Sie den grössten Kanton der Schweiz mit seinen spektakulären Bergpässen, charmanten rätoromanischen Dörfern und erstklassigen Alpenresorts. Diese Route führt Sie über den Julierpass, durch das Engadin und vorbei am glamourösen St. Moritz, bevor Sie Davos erreichen.

Chur Lenzerheide St. Moritz Davos
FahrzeugCampervanmit Zweiradantrieb
Campingplätze12+ entlang der Route
Beste MonateJuni – September
Tankstellenalle 40–60 km
Lauterbrunnen valley with waterfalls and Swiss chalets in Bernese Oberland
3–4 Tage 160 km Leicht / 2WD OK
04

Jungfrautal: Berner Oberland

Beste Reisezeit: Mai – Okt

Eine kompakte, aber atemberaubende Rundreise durch das Herz des Berner Oberlands. Besuchen Sie das wunderschöne Lauterbrunnental mit seinen 72 Wasserfällen, fahren Sie mit der Zahnradbahn zum Jungfraujoch (Top of Europe) und erkunden Sie das charmante Grindelwald unterhalb der Eiger-Nordwand.

Interlaken Lauterbrunnen Grindelwald Meiringen
FahrzeugCampervanmit Zweiradantrieb
Campingplätze10+ entlang der Route
Beste Monate Mai– Oktober
Tankstellenalle 20–30 km
Flotte

Arten von verfügbare Wohnmobile

Wählen Sie das perfekte Fahrzeug für Ihr Abenteuer in der Schweiz.

Budget-Camper

2 Schlafplätze • Schaltgetriebe • Benzin

Kompakt, sparsam, einfach zu parken und in der Schweiz zu fahren

89 €/Tagab

4x4-Alpen-Camper

2–4 Schlafplätze • Allradantrieb • Geländegängig

Bewältigen Sie Bergpässe und verschneite Straßen sicher und komfortabel

189 €/Tagab

Familien-Wohnmobil

4–6 Schlafplätze • Voll ausgestattete Küche • Badezimmer

Geräumig für Familien, komplett mit luxuriöser Ausstattung

219 € pro Tagab
Fragen?

Wohnmobil in der Schweiz FAQ

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Anmietung eines Wohnmobils in der Schweiz.

Brauche ich in der Schweiz eine Autobahnvignette? +
Ja. Alle Fahrzeuge, die auf Schweizer Autobahnen fahren, müssen eine gültige Vignette (CHF 40/Jahr) vorweisen. Bei den meisten Miet-Wohnmobilen ist diese bereits angebracht. Erkundigen Sie sich vor der Abholung bei Ihrem Vermieter. Ohne Vignette riskieren Sie eine Geldstrafe von CHF 200 zuzüglich der Kosten für die Vignette.
Darf ich in der Schweiz wild campen? +
Wildcampen mit einem Wohnmobil ist in der Schweiz generell nicht erlaubt. Sie müssen offizielle Campingplätze oder ausgewiesene Wohnmobilstellplätze (Stellplatz) nutzen. Die Schweiz verfügt über mehr als 400 gut ausgestattete Campingplätze, die vom TCS und privaten Betreibern verwaltet werden. Viele bieten eine atemberaubende Lage am See oder in den Bergen mit kompletter Ausstattung. Die Preise liegen zwischen 30 und 60 CHF pro Nacht.
Wann ist die beste Zeit für eine Reise mit dem Wohnmobil in die Schweiz? +
Der Sommer (Juni–August) bietet warmes Wetter, alle Bergpässe sind geöffnet und die Bedingungen zum Wandern sind ideal. Allerdings ist dies die Hochsaison mit höheren Preisen. Mai und September bieten ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis mit angenehmem Wetter und weniger Menschenmassen. Bergpässe wie Furka, Grimsel und Susten öffnen in der Regel Ende Mai und schließen im Oktober.
Sind die Bergpässe ganzjährig geöffnet? +
Nein. Die meisten Hochgebirgspässe sind je nach Schneelage von Oktober/November bis Mai/Juni gesperrt. Wichtige Pässe wie Furka, Grimsel, Susten, Klausen und San Bernardino sind saisonal geöffnet. Der Gotthard-Strassentunnel und der Simplon bleiben als Alternativen ganzjährig geöffnet. Informieren Sie sich vor der Routenplanung auf den Websites von TCS oder ASTRA über den aktuellen Passstatus.
Brauche ich einen internationalen Führerschein für die Schweiz? +
Führerscheine aus der EU/dem EWR und dem Vereinigten Königreich werden akzeptiert. Fahrer aus den USA, Kanada, Australien und den meisten anderen Ländern sollten zusätzlich zu ihrem nationalen Führerschein einen internationalen Führerschein (IDP) mitführen. Fahrer müssen mindestens 21 Jahre alt sein (einige Vermieter verlangen ein Mindestalter von 25 Jahren). Führen Sie stets Ihren Reisepass und den Mietvertrag mit sich.
Welche Währung wird in der Schweiz verwendet? +
In der Schweiz gilt der Schweizer Franken (CHF). Kredit- und Debitkarten (Visa, Mastercard) werden weitgehend akzeptiert. An touristischen Orten werden manchmal Euro akzeptiert, das Wechselgeld wird jedoch in CHF ausgezahlt. Geldautomaten sind in allen Städten verfügbar. Die Schweiz ist teuer – planen Sie zusätzlich zur Wohnmobilmiete 50–80 CHF pro Person und Tag für Verpflegung und Aktivitäten ein.
Wie lauten die Verkehrsregeln in der Schweiz? +
Rechtsverkehr. Geschwindigkeitsbegrenzungen: 120 km/h auf Autobahnen, 80 km/h ausserorts, 50 km/h innerorts, 30 km/h in Wohngebieten. Die Scheinwerfer müssen jederzeit eingeschaltet sein. Das Anlegen des Sicherheitsgurts ist für alle Insassen Pflicht. Die Promillegrenze liegt bei 0,05 %. Winterreifen werden von November bis März dringend empfohlen. Auf Bergstrassen haben bergauf fahrende Fahrzeuge Vorfahrt.
Wie viel kostet Benzin in der Schweiz? +
Kraftstoff kostet etwa 1,70–2,00 CHF pro Liter. Wohnmobile verbrauchen je nach Größe und Gelände in der Regel 10–14 l/100 km. Eine komplette Grand Tour durch die Schweiz (~1.640 km) kostet etwa 250–350 CHF an Kraftstoff. Tankstellen sind gut verteilt, allerdings gibt es an einigen Bergpässen längere Lücken. Tanken Sie auf, bevor Sie in alpine Gebiete fahren.

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Dein Road-Trip-Guide

Ihr Roadtrip durch die Schweiz

Die atemberaubende Alpenlandschaft, die unberührten Seen und die hervorragende Straßeninfrastruktur machen die Schweiz zu einem der schönsten Reiseziele Europas für einen Urlaub mit dem Wohnmobil. Ob Sie die Grand Tour der Schweiz fahren oder das Berner Oberland erkunden – hier finden Sie alles, was Sie wissen müssen.

Verkehrsregeln in der Schweiz

In der Schweiz herrscht Rechtsverkehr, genau wie in Kontinentaleuropa und Nordamerika. Wenn Sie aus Großbritannien, Australien oder Japan kommen, seien Sie an Kreisverkehren und Kreuzungen besonders vorsichtig, bis Sie sich daran gewöhnt haben. Die Schweizer Verkehrsregeln werden streng durchgesetzt, mit fest installierten und mobilen Radarkontrollen im ganzen Land. Bußgelder beginnen bei 40 CHF für geringfügige Geschwindigkeitsüberschreitungen und können bei schweren Verstößen 600 CHF übersteigen.

Hier sind die wichtigsten Verkehrsregeln, die Sie beim Fahren eines Wohnmobils in der Schweiz beachten sollten:

  • Geschwindigkeitsbegrenzungen: 120 km/h auf Autobahnen, 80 km/h ausserorts, 50 km/h in Ortschaften und 30 km/h in Wohngebieten. Wohnmobile und Wohnwagen über 3.500 kg dürfen auf Autobahnen maximal 100 km/h und auf anderen Strassen maximal 80 km/h fahren.
  • Scheinwerfer immer eingeschaltet: Das Schweizer Gesetz empfiehlt, stets mit Abblendlicht zu fahren. Tagfahrlicht ist bei neueren Fahrzeugen vorgeschrieben und wird für alle Fahrzeuge dringend empfohlen.
  • Gurtpflicht: Alle Insassen, vorne und hinten, müssen Sicherheitsgurte anlegen. Kinder unter 12 Jahren oder mit einer Körpergröße unter 150 cm müssen einen geeigneten Kindersitz oder eine Sitzerhöhung verwenden.
  • Alkoholgrenze: 0,05 % für normale Fahrer, 0,01 % für Fahranfänger (in den ersten 3 Jahren). Die Strafen sind streng und umfassen hohe Geldbußen, Führerscheinentzug und strafrechtliche Verfolgung.
  • Autobahnvignette: Alle Fahrzeuge, die auf Schweizer Autobahnen fahren, müssen eine gültige Vignette (40 CHF/Jahr) führen, die an Grenzübergängen, Tankstellen und Postämtern erhältlich ist. Die meisten Miet-Wohnmobile verfügen bereits über eine solche.
  • Vorrang auf Bergstraßen: Auf schmalen Bergstraßen haben bergauf fahrende Fahrzeuge Vorrang vor bergab fahrenden. Postbusse (gelbe PostBus-Fahrzeuge) haben immer Vorfahrt.
  • Rechtsabbiegen bei Rot verboten: Anders als in den USA darf man in der Schweiz bei roter Ampel nicht rechts abbiegen. Warten Sie auf das grüne Signal.
  • Handynutzung: Während der Fahrt strengstens verboten. Verwenden Sie eine Freisprecheinrichtung oder halten Sie sicher an. Die Bussen beginnen bei CHF 100.

Bergpässe und Fahren in den Alpen

Die Schweiz verfügt über mehr als 20 große Gebirgspässe, die zu den spektakulärsten Fahrerlebnissen Europas zählen. Zu den berühmten Pässen gehören der Furkapass (2.429 m, bekannt aus dem James-Bond-Film „Goldfinger“), der Grimselpass (2.165 m), der das Berner Oberland mit dem Wallis verbindet, und der Sustenpass (2.224 m) mit seinen dramatischen Haarnadelkurven und Gletscherausblicken.

Die meisten Hochpässe sind je nach Schneelage nur von Ende Mai/Juni bis Oktober geöffnet. Informieren Sie sich vor der Routenplanung stets auf der TCS-Website oder über die ASTRA-Verkehrsinfo-App über den aktuellen Passstatus. Ganzjährig befahrbare Alternativen sind der Gotthard-Strassentunnel, der Simplonpass (in der Regel geöffnet) und der San-Bernardino-Tunnel.

Profi-Tipp: Wenn Sie ein grösseres Wohnmobil (über 7,5 m) fahren, prüfen Sie vor der Abfahrt die Höhen- und Breitenbeschränkungen auf den Bergpässen. Einige schmale Pässe mit engen Haarnadelkurven sind für Fahrzeuge über 7 m eine Herausforderung. Die Route der Grand Tour of Schweiz ist so konzipiert, dass sie für Standard-Wohnmobile befahrbar ist.

Straßenverhältnisse und Wetter

Die Schweizer Strassen gehören zu den am besten gepflegten in Europa. Das Autobahnnetz ist ausgezeichnet und gut ausgeschildert. Bergstrassen erfordern jedoch besondere Aufmerksamkeit, insbesondere bei wechselnden Wetterbedingungen. Selbst im Sommer kann sich das Bergwetter schnell ändern und oberhalb von 2.000 m Nebel, Regen oder sogar Schnee mit sich bringen.

  • Fahren im Winter (November–März): Winterreifen (M+S-Kennzeichnung) sind gesetzlich nicht vorgeschrieben, werden aber dringend empfohlen. Wenn Ihr Fahrzeug aufgrund ungeeigneter Reifen eine Behinderung verursacht, können Sie mit einer Geldstrafe belegt und haftbar gemacht werden. Auf bestimmten Bergstrassen können Schneeketten vorgeschrieben sein (durch Schilder gekennzeichnet).
  • Informationen zur Strassenlage: Informieren Sie sich auf der TCS-Website oder unter der Nummer 163 über die aktuelle Strassenlage und Passsperrungen. Die ASTRA-App (Bundesamt für Strassen) bietet Verkehrsinformationen in Echtzeit.
  • Tunnel: In der Schweiz befinden sich einige der längsten Strassentunnel der Welt, darunter der Gotthard- (16,9 km) und der Lötschberg-Autotunnel. Lassen Sie die Scheinwerfer eingeschaltet und halten Sie einen sicheren Abstand ein.
  • Vieh auf den Strassen: In den Alpenregionen weiden im Sommer Rinder und Schafe in der Nähe von Strassen oder überqueren diese. Fahren Sie langsamer und geben Sie ihnen Zeit, sich zu entfernen.

Tank- und Ladestationen

Benzin- und Tankstellen sind in der ganzen Schweiz gut verteilt und decken sogar kleinere Bergdörfer ab. Auf Hauptstrecken sind Sie selten mehr als 30–50 km von einer Tankstelle entfernt, auf abgelegenen Bergpässen können die Entfernungen jedoch größer sein. Zu den großen Ketten gehören Migrol, Agrola, Coop Pronto und Shell.

Die Kraftstoffpreise in der Schweiz liegen im Durchschnitt bei 1,70–2,00 CHF pro Liter. Die meisten Tankstellen akzeptieren rund um die Uhr Kreditkarten an Selbstbedienungspumpen. Für Elektro- oder Hybrid-Wohnmobile verfügt die Schweiz über ein wachsendes Netz an Ladestationen – Standorte finden Sie in den Apps MOVE, Swisscharge oder PlugShare.

Parken und Maut

In der Schweiz fallen außer der Autobahnvignette keine zusätzlichen Mautgebühren an. Alle Autobahnen, Tunnel (einschließlich Gotthard) und Straßen sind durch die Jahresvignette abgedeckt. Die einzigen Ausnahmen sind einige alpenquerende Autotransporttunnel (Vereina, Lötschberg, Furka), für deren Durchfahrt eine Gebühr erhoben wird (27–35 CHF für ein Wohnmobil).

Das Parken in Schweizer Städten ist gut organisiert, kann aber teuer sein. Orientieren Sie sich an den farbcodierten Parkzonen (Weiß = gebührenpflichtig, Blau = zeitlich begrenzt mit Parkscheibe, Gelb = privat). Viele Bergdörfer und Ausgangspunkte von Wanderwegen erheben eine Parkgebühr von 5–15 CHF pro Tag. Das Übernachten im Fahrzeug ist in der Regel nur auf ausgewiesenen Stellplätzen oder Campingplätzen erlaubt – nicht auf Parkplätzen, Raststätten oder in Wohnstraßen.

Camping in der Schweiz – ein vollständiger Überblick

Die Schweiz verfügt über ein ausgezeichnetes Netz von über 400 Campingplätzen, die über alle Regionen verteilt sind, von Stellplätzen am Seeufer im Tessin bis hin zu Lagen in den Bergen im Engadin. Die Campingplätze des Landes gehören zu den am besten ausgestatteten in Europa; die meisten bieten moderne Einrichtungen, saubere Sanitäranlagen und eine atemberaubende Naturkulisse. Der Touring Club der Schweiz (TCS) betreibt viele Premium-Campingplätze, und es gibt zudem unzählige private Campingplätze.

Die meisten Schweizer Campingplätze sind von April/Mai bis September/Oktober geöffnet, eine kleinere Anzahl ist ganzjährig in Betrieb (vor allem in der Nähe von Skigebieten und Großstädten). Zur Ausstattung gehören in der Regel Warmwasserduschen, Toiletten mit Wasserspülung, Stromanschlüsse (meist CEE 16A, bitte Adapter mitbringen), WLAN, Waschräume und oft ein Laden oder Restaurant vor Ort.

Kosten für Campingplätze

Camping in der Schweiz ist nicht billig, was die hohen Lebenshaltungskosten des Landes widerspiegelt. Als allgemeine Richtlinie sollten Sie mit 30–60 CHF pro Nacht für einen Wohnmobilstellplatz rechnen, je nach Lage, Saison und Ausstattung. Darin enthalten sind in der Regel der Stellplatz, zwei Erwachsene und Strom. Warme Duschen sind meist im Preis inbegriffen. Stellplätze in der Hochsaison am See oder mit Bergblick auf beliebten Plätzen können 70–80 CHF kosten.

Zu den Rabattmöglichkeiten gehören die TCS-Campingkarte (99 CHF/Jahr für Mitglieder, bietet 10–20 % Rabatt auf TCS-Plätzen) und die CampingCard ACSI, die in der Nebensaison ermäßigte Preise auf teilnehmenden europäischen Campingplätzen bietet (in der Regel 19–24 CHF/Nacht statt des Normalpreises).

Profi-Tipp: Im Juli und August sind beliebte Campingplätze am See (insbesondere rund um den Luganer See, den Vierwaldstättersee und den Thunersee) schnell ausgebucht. Buchen Sie mindestens 2–4 Wochen im Voraus oder kommen Sie vor Mittag an, um sich einen Stellplatz zu sichern. Viele Schweizer Campingplätze bieten mittlerweile Online-Buchungen an.

Arten von Campingplätzen in der Schweiz

  • TCS-Campingplätze: Der Touring Club Schweiz betreibt landesweit über 25 Premium-Campingplätze. Diese sind durchweg hochwertig ausgestattet und verfügen über eine komplette Infrastruktur, Spielplätze und oft auch Schwimmbäder. Perfekt für Familien.
  • Gemeindecampingplätze: Diese werden von den lokalen Gemeinden betrieben und bieten zuverlässige Grundausstattung zu fairen Preisen. Sie sind in den meisten Schweizer Städten und Dörfern zu finden und eignen sich hervorragend für Übernachtungen auf einer Autoreise.
  • Bauernhof-Campingplätze (Schlaf im Stroh): Einige Schweizer Bauernhöfe bieten kleine, gemütliche Campingplätze auf ihrem Gelände an. Das Programm„Schlaf im Stroh “ ermöglicht es Ihnen, in Scheunen auf frischem Stroh zu schlafen – ein einzigartiges Schweizer Erlebnis. Viele begrüßen auch Wohnmobile.
  • Bergcampingplätze: Sie liegen in höheren Lagen in der Nähe von Wanderausgangspunkten und Skigebieten. Oft sind die Einrichtungen eher einfach, was jedoch durch die aussergewöhnliche Landschaft wettgemacht wird. Beliebt sind Plätze in der Nähe von Grindelwald, Zermatt und Saas-Fee.
  • Stellplatz (Wohnmobilstellplatz): Ausgewiesene Übernachtungsplätze für Wohnmobile, oft mit einfacher Ausstattung (Wasser, Abwasserentsorgung, manchmal Strom). Günstiger als voll ausgestattete Campingplätze (10–25 CHF/Nacht), aber mit weniger Annehmlichkeiten.
  • Ganzjährige Campingplätze: Eine wachsende Zahl von Plätzen in der Nähe von Skigebieten (Interlaken, Lauterbrunnen, Davos) und Städten (Zürich, Bern, Genf) bleibt den ganzen Winter über geöffnet und verfügt über beheizte Sanitäranlagen und Stromanschlüsse.

Regeln für Wildcamping in der Schweiz

Die Regeln für Wildcamping in der Schweiz variieren je nach Kanton (Region), aber generell gilt, dass das Übernachten mit Wohnmobilen außerhalb ausgewiesener Bereiche in den meisten Kantonen nicht erlaubt ist. Wichtige Regeln:

  • Wohnmobile und Wohnwagen müssen offizielle Campingplätze oder Stellplätze nutzen. Das Übernachten auf Parkplätzen, Rastplätzen oder am Straßenrand ist in den meisten Gebieten verboten und kann zu Bussen von 100–300 CHF führen.
  • Einige Kantone sind bei Einzelübernachtungen (nur Zelte, oberhalb der Baumgrenze) auf unbebautem Landtoleranter, dies gilt jedoch niemals für Fahrzeuge.
  • Naturschutzgebiete und Nationalparks verbieten jegliches Campen außerhalb der ausgewiesenen Bereiche strengstens.
  • In städtischen Gebieten gelten Parkverbote für Wohnmobile auf öffentlichen Straßen.

Die besten Campingplätze in der Schweiz für Wohnmobile

  • TCS Camping Interlaken: Ideal gelegen zwischen Thuner- und Brienzersee mit Blick auf das Jungfraumassiv. Voll ausgestattete Anlage mit Pool, Restaurant und direktem Zugang zum See. Geöffnet von April bis Oktober.
  • Camping Lauterbrunnen: Im dramatischen Lauterbrunnental gelegen, mit 72 Wasserfällen, die von steilen Felsen herabstürzen. Das Dorf und die Staubbachfälle sind zu Fuß erreichbar. Einer der landschaftlich reizvollsten Campingplätze Europas.
  • TCS Camping Lugano-Muzzano: Lage am See im italienischsprachigen Tessin mit mediterranem Klima. Baden im See, Palmen und ausgezeichnete italienische Küche in der Nähe.
  • Camping Aaregg (Brienz): Direkt am türkisfarbenen Brienzersee mit Bergpanorama. Klein, ruhig und gepflegt. Beliebt bei Stammgästen.
  • TCS Camping Solothurn: Am Ufer der Aare in der Nähe der Barockstadt Solothurn. Tolle Einrichtungen und günstig gelegen, um die Zentralschweiz zu erkunden.
  • Camping Morteratsch (Engadin): Am Fusse des Morteratschgletschers in der Nähe von Pontresina. Umgeben von Lärchenwäldern mit direktem Zugang zu Gletscherwanderwegen. Ein echtes Bergcamping-Erlebnis.

Die besten Aktivitäten und Abenteuer in der Schweiz

Die Schweiz ist eines der weltweit führenden Abenteuerreiseziele und bietet alles von gemütlichen Spaziergängen am Seeufer bis hin zu extremen Alpinsportarten. Dank der kompakten Größe des Landes kannst du morgens auf einem Gletscher wandern und nachmittags in einem warmen See schwimmen. Mit einem Wohnmobil hast du die Flexibilität, an Wanderwegzugängen zu parken, früh vor den Menschenmassen anzukommen und in deinem eigenen Tempo zwischen den Aktivitäten zu wechseln.

Wandern

Die Schweiz verfügt über mehr als 65.000 km markierte Wanderwege und ist damit eines der besten Wanderziele der Welt. Die Wege sind farblich gekennzeichnet: gelbe Schilder für leichte Wanderwege, weiß-rot-weiß für Bergwege und weiß-blau-weiß für alpine Routen, die Erfahrung erfordern. Zu den bekanntesten Wanderwegen gehören der Eiger Trail unterhalb der berüchtigten Nordwand, der Fünf-Seen-Weg oberhalb von Zermatt mit Blick auf das Matterhorn und die Via Alpina, die in 20 Etappen das ganze Land durchquert.

  • Leichte Familienwanderungen: Der Oeschinensee-Weg oberhalb von Kandersteg, der Trümmelbachfall-Spaziergang bei Lauterbrunnen und der Uferweg rund um den Brienzersee.
  • Mittelschwere Bergwanderungen: Schynige Platte zur First (6–7 Stunden), der Hardergrat oberhalb von Interlaken und der Panoramaweg von Mannlichen zur Kleinen Scheidegg.
  • Mehrtägige Trekkingtouren: Die Tour du Mont Blanc (10–12 Tage, durch die Schweiz, Frankreich und Italien), die Via Alpina und die Haute Route von Chamonix nach Zermatt.

Baden in Seen und Wassersport

Die Schweiz hat über 1.500 Seen, viele davon mit ausgewiesenen Badestellen (Badi), die kostenlos sind oder 5–8 CHF kosten. Beliebte Aktivitäten am See sind Stand-up-Paddleboarding, Kajakfahren, Segeln und einfach nur im kristallklaren Alpenwasser treiben. Die Seen erwärmen sich im Sommer auf 20–24 °C, besonders im Tessin (Luganer See, Lago Maggiore) und in der Zentralschweiz (Luzerner See, Zürichsee).

Paragliding

Interlaken ist Europas Paragliding-Hauptstadt. Tandemflüge starten in Beatenberg oder Amisbuel und landen auf den Wiesen zwischen den Seen. Ein 15- bis 20-minütiger Tandemflug kostet etwa 170 bis 200 CHF und bietet atemberaubende Ausblicke auf Eiger, Mönch und Jungfrau. Keine Vorkenntnisse erforderlich – Ihr zertifizierter Pilot kümmert sich um alles.

Panoramabahnen und Bergausflüge

Auch wenn es sich nicht um eine Aktivität mit dem Auto handelt, sind die Panoramabahnen der Schweiz unverzichtbare Abstecher von Ihrem Wohnmobil-Standort aus. Parken Sie Ihr Wohnmobil und unternehmen Sie:

  • Jungfraujoch (Top of Europe): Der höchstgelegene Bahnhof Europas auf 3.454 m. Erreichbar von Interlaken über Grindelwald oder Lauterbrunnen. Kosten: 220 CHF für Hin- und Rückfahrt (Preise 2024). Vorabreservierung empfohlen.
  • Glacier-Express-Strecke: Die Strecke von Zermatt nach St. Moritz ist eine der landschaftlich reizvollsten der Welt. Teile der parallel verlaufenden Straße können kostenlos befahren werden.
  • Pilatus: Nehmen Sie die steilste Zahnradbahn der Welt von Alpnachstad bei Luzern zum Gipfel auf 2.128 m. Panoramablick auf 73 Alpengipfel.

Käse- und Schokoladenerlebnisse

Keine Reise mit dem Wohnmobil durch die Schweiz ist komplett ohne den Besuch einer Käserei oder Schokoladenfabrik. Beobachten Sie die Herstellung von Gruyère-Käse in der La Maison du Gruyère in Gruyères (CHF 7, inklusive Verkostung). Besuchen Sie das Lindt Home of Chocolate in Kilchberg bei Zürich, das weltweit größte Schokoladenmuseum. Im Emmental können Sie in der Emmentaler Schaukäserei die traditionelle Käseherstellung miterleben.

Profi-Tipp: Der Swiss Museum Pass (CHF 166) gewährt einen Monat lang freien Eintritt in über 500 Museen und Sehenswürdigkeiten. Wenn Sie mehrere Museen, Panoramabahnen oder kulturelle Stätten besuchen möchten, macht er sich schnell bezahlt. Viele Städte bieten zudem Besucherkarten mit kostenlosen öffentlichen Verkehrsmitteln und Museumseintritt an.

Wichtige Reisetipps für einen Roadtrip mit dem Wohnmobil durch die Schweiz

Die Schweiz ist kompakt, aber unglaublich vielfältig – du kannst in weniger als 3 Stunden vom deutschsprachigen Zürich ins italienischsprachige Lugano fahren und dabei französischsprachige Gebiete durchqueren. Die Grand Tour of Schweiz ist die beliebteste Autoroute des Landes: eine 1.643 km lange Rundstrecke, die alle Höhepunkte verbindet, von Alpenpässen und Gletschern bis hin zu Weinbergen und palmengesäumten Seeufern. Bei gemächlichem Tempo dauert die Fahrt in der Regel 7–12 Tage; die Strecke ist vollständig asphaltiert und für Wohnmobile geeignet.

Beste Reisezeit für einen Besuch der Schweiz mit dem Wohnmobil

  • Juni–August (Sommer): Die beliebteste Saison. Temperaturen von 20–28 °C in den Tälern, 10–18 °C in den Bergen. Alle Pässe sind geöffnet, alle Campingplätze in Betrieb und die Wanderbedingungen sind optimal. Der Nachteil: höhere Preise, belebtere Campingplätze und Menschenmassen an beliebten Sehenswürdigkeiten.
  • September–Oktober (Herbst): Weniger Touristen, niedrigere Preise, atemberaubende goldene Lärchen im Engadin und Weinlese in den Weinregionen. Die meisten Campingplätze sind bis Mitte Oktober geöffnet. Das Wetter wird kühler und wechselhafter, und die hohen Pässe beginnen zu schließen.
  • November–März (Winter): Für Skibegeisterte, die Wohnmobilreisen mit Wintersport verbinden möchten. Viele Campingplätze in den Bergen schließen, aber Plätze in den Tälern in der Nähe von Skigebieten bleiben geöffnet. Winterreifen sind unerlässlich, einige Pässe sind gesperrt. Günstige Mietpreise.
  • April–Mai (Frühling): In tieferen Lagen blühen Wildblumen, während auf den Gipfeln noch Schnee liegt – eine fotogene Kombination. Weniger Menschenmassen, moderate Preise, und die Campingplätze beginnen zu öffnen. Hohe Pässe können noch bis Ende Mai gesperrt sein.

Wetter und was man einpacken sollte

Das Wetter in der Schweiz variiert stark mit der Höhe. Bei sonnigen 25 °C im Rhonetal kann es auf einem nur 90 Minuten entfernten Pass windig und regnerisch bei 5 °C sein. Zieh dich im Zwiebel-Look an:

  • Unterwäsche: Oberteil aus Merinowolle oder synthetischem Thermomaterial – auch im Sommer nützlich für Bergwanderungen am frühen Morgen.
  • Mittelschicht: Fleece oder leichte Daunenjacke. Über 2.000 m auch im Juli unverzichtbar.
  • Aussenlage: Wasser- und winddichte Jacke. Das Wetter in den Schweizer Bergen ändert sich schnell – Regen kann ohne Vorwarnung einsetzen.
  • Schuhe: Feste Wanderschuhe mit Knöchelstütze für Bergwege. Bequeme Wanderschuhe für Städte und Wege am Seeufer.
  • Sonnenschutz: Die UV-Strahlung nimmt in der Höhe deutlich zu. Bringen Sie Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 50, eine Sonnenbrille und einen Hut mit, auch an bewölkten Tagen.

Geld, Kosten und Budget

In der Schweiz wird der Schweizer Franken (CHF) verwendet. Kredit- und Debitkarten werden praktisch überall akzeptiert, auch in Berghütten und kleinen Cafés. Kontaktloses Bezahlen (Apple Pay, Google Pay) ist weit verbreitet. Bargeld wird selten benötigt, allerdings ist es sinnvoll, 50–100 CHF für kleinere Einkäufe und Parkuhren dabei zu haben.

Die Schweiz ist eines der teuersten Länder Europas. Realistisches Tagesbudget für ein Paar, das mit dem Wohnmobil reist:

  • Wohnmobilvermietung: 120–280 CHF/Tag, je nach Größe, Saison und Fahrzeugtyp.
  • Kraftstoff: CHF 30–50/Tag, je nach zurückgelegter Strecke.
  • Campingplatz: CHF 35–60/Nacht für zwei Personen, inklusive Strom.
  • Lebensmittel: CHF 40–60/Tag, wenn Sie in Ihrem Wohnmobil kochen. Kaufen Sie bei Lidl, Aldi oder Denner ein, um die besten Preise zu erhalten.
  • Essen gehen (gelegentlich): CHF 25–45 pro Hauptgericht im Restaurant. Ein Mittagessen zum Mitnehmen kostet CHF 12–18.
  • Aktivitäten: CHF 50–200 pro Person, je nach Aktivität (von kostenlosen Wanderungen bis zu CHF 220 für das Jungfraujoch).
  • Realistisches Gesamtbudget: CHF 250–450/Tag für ein Paar, inklusive Miete, Benzin, Camping, Lebensmittel und gelegentliche Aktivitäten.
Profi-Tipp: Sparen Sie Geld, indem Sie Lebensmittel bei Lidl, Aldi oder Denner kaufen – diese sind deutlich günstiger als Coop und Migros. Kochen Sie so oft wie möglich in der Küche Ihres Wohnmobils. Das Schweizer Leitungswasser ist ausgezeichnet und kostenlos – füllen Sie Ihre Flaschen überall wieder auf. Viele Bergrestaurants bieten günstige „Tagesmenüs“ für 18–22 CHF an.

Sprache und Kommunikation

Die Schweiz hat vier Amtssprachen: Deutsch (64 %), Französisch (20 %), Italienisch (7 %) und Rätoromanisch (1 %). Englisch ist in touristischen Gebieten, Hotels und unter jüngeren Schweizern weit verbreitet. Die Mobilfunkabdeckung ist im ganzen Land ausgezeichnet, sogar in den meisten Alpentälern. Schweizer SIM-Karten von Swisscom, Sunrise oder Salt kosten CHF 20–30 für ein Prepaid-Paket mit Datenvolumen. EU-Roaming gilt in der Schweiz nicht – erkundigen Sie sich bei Ihrem Anbieter nach den Tarifen.

Beliebte Veranstaltungen und Festivals in der Schweiz

Die Schweiz hat einen reichhaltigen Kulturkalender, der ihre vielfältigen Sprachregionen und alpinen Traditionen widerspiegelt. Wenn Sie Ihre Wohnmobilreise so planen, dass sie mit einer dieser Veranstaltungen zusammenfällt, verleiht dies der Naturlandschaft eine wunderbare kulturelle Dimension:

  • Basler Fasnacht (Karneval), Februar/März: Der grösste und spektakulärste Karneval der Schweiz. Drei Tage lang verwandelt sich Basel mit aufwendigen Laternenumzügen, maskierten Guggenmusik-Kapellen und Konfettischlachten. Er beginnt pünktlich um 4 Uhr morgens am Montag nach Aschermittwoch mit dem „Morgestraich“ – alle Lichter der Stadt werden ausgeschaltet und Tausende von Laternen erhellen die Strassen. Ein von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe anerkanntes Ereignis.
  • Sechselauten (Frühlingsfest), April: Zürichs traditionelles Frühlingsfest, bei dem um 18 Uhr auf dem Sechselautenplatz eine Schneemannfigur namens Boogg verbrannt wird. Je schneller der Kopf des Boogg explodiert, desto besser wird der Sommer – so lautet die Tradition. Zunftumzüge und Festlichkeiten in der ganzen Stadt.
  • Montreux Jazz Festival, Juli: Eines der renommiertesten Musikfestivals der Welt, das seit über 50 Jahren am Ufer des Genfer Sees stattfindet. Zwei Wochen lang Konzerte mit Jazz-, Rock-, Blues- und Popkünstlern aus aller Welt. Viele kostenlose Open-Air-Konzerte entlang der Seepromenade.
  • Schweizer Nationalfeiertag, 1. August: Der Unabhängigkeitstag der Schweiz wird landesweit mit Lagerfeuern, Feuerwerken und Festlichkeiten gefeiert. Auf der Rutliwiese am Vierwaldstättersee findet die offizielle Feier statt. Jedes Dorf und jede Stadt hat ihre eigene Feier – verfolgen Sie das Feuerwerk von Ihrem Wohnmobil aus für ein unvergessliches Erlebnis.
  • Fête des Vignerons, Vevey (alle 20–25 Jahre): Eines der seltensten Festivals der Welt, das das Weinerbe der Region Lavaux feiert. Die letzte Ausgabe fand 2019 statt und bot spektakuläre Darbietungen sowie 20.000 Teilnehmer. Zwischen den Ausgaben können Sie die UNESCO-Weinterrassen von Lavaux oberhalb des Genfer Sees das ganze Jahr über besuchen.
  • Filmfestival von Locarno, August: Eines der größten Filmfestivals Europas, das im italienischsprachigen Tessin stattfindet. Der Höhepunkt sind die Open-Air-Vorführungen auf der Piazza Grande, einem der weltweit größten Freiluftkinos mit 8.000 Plätzen.
  • Alpabzug / Desalpe (Alpabzug), September/Oktober: Eine der authentischsten Traditionen der Schweiz. Jeden Herbst werden die Rinder feierlich von den hochgelegenen Almen in die Täler getrieben. Die Kühe tragen riesige verzierte Glocken und Blumenkränze. Gefeiert wird mit Märkten, Musik und Käseverkostungen in Dörfern quer durch die Alpen. Die berühmtesten Umzüge finden in den Regionen Simmental, Appenzell und Gruyère statt.
  • Zibelemärit (Zwiebelmarkt), Bern, November: Berns skurriler Zwiebelmarkt, der seit dem 15. Jahrhundert am vierten Montag im November stattfindet. Über 50 Tonnen Zwiebeln werden in dekorativen Zöpfen verkauft, begleitet von Kunsthandwerk und Konfettischlachten. Eine einzigartige Berner Tradition.
  • Weihnachtsmärkte, November–Dezember: Die Schweizer Weihnachtsmärkte sind zauberhaft, die bekanntesten finden in Basel (über 180 Stände), Bern, Zürich und Montreux statt. Geniessen Sie Glühwein, Raclette, handgefertigte Geschenke und festliche Beleuchtung in historischen Altstädten.

Schweizer Spezialitäten, die Sie auf Ihrer Reise probieren sollten

Ein Roadtrip mit dem Wohnmobil durch die Schweiz ist die perfekte Gelegenheit, die typischen regionalen Küchen des Landes zu probieren. Auch wenn das Kochen in der Wohnmobilküche Geld spart, sollten Sie unbedingt anhalten und diese klassischen Gerichte probieren:

  • Fondue: Das berühmteste Gericht der Schweiz – geschmolzener Gruyère- und Vacherin-Käse, serviert in einem gemeinsamen Topf mit Brotwürfeln zum Eintunken. Am besten genießt man es an einem kühlen Abend in einem Bergrestaurant. Der Tradition zufolge muss man die nächste Runde Getränke ausgeben, wenn man sein Brot fallen lässt.
  • Raclette: Ein Laib Käse, der unter einer Wärmequelle geschmolzen und auf gekochte Kartoffeln, Gewürzgurken und eingelegte Zwiebeln geschabt wird. Weit verbreitet in Bergrestaurants und auf Festen in der gesamten Walliser Region und darüber hinaus.
  • Rösti: Knusprig gebratene Kartoffelraspeln – im Grunde die Schweizer Antwort auf Hash Browns. Ursprünglich ein Berner Bauernfrühstück, wird es heute landesweit als Beilage serviert. Probieren Sie es mit einem Spiegelei und Käse.
  • Zürcher Geschnetzeltes: Das typische Gericht aus Zürich – dünn geschnittenes Kalbfleisch in einer cremigen Weißwein-Pilz-Sauce, typischerweise mit Rösti serviert. Erhältlich in traditionellen Restaurants in der gesamten Deutschschweiz.
  • Schweizer Schokolade: Besuchen Sie die Fabrikverkaufsstellen von Lindt, Cailler oder Laderach für frische Schokolade zu hervorragenden Preisen. Die Cailler-Fabrik in Broc (bei Gruyères) bietet faszinierende Führungen mit großzügigen Verkostungen an.
  • Berner Platte: Eine herzhafte Fleischplatte aus Bern mit verschiedenen Würsten, Räucherfleisch, Zunge und Schweinshaxe, serviert mit Sauerkraut, Kartoffeln und Bohnen. Die perfekte Stärkung für kalte Bergtage.
  • Engadiner Nusstorte: Eine karamellisierte Walnusstorte aus dem Engadin. Reichhaltig, süß und ein perfekter Snack für Wanderungen. Erhältlich in Bäckereien in ganz Graubünden.
Profi-Tipp: Sparen Sie Geld, indem Sie auf den wöchentlichen Bauernmärkten einkaufen – fast jede Schweizer Stadt hat einen. Kaufen Sie lokalen Käse direkt bei den Alpkäsereien zu Preisen, die 30–50 % unter denen in Geschäften liegen. Besuchen Sie die Feinkosttheken von Coop oder Migros für fertige Salate und Sandwiches zu günstigen Preisen.

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