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Camper mieten in Schweden

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Abholung 15. Juni 2026
Mo Di Mi Do Fr Sa So
Rückgabe 25. Juni 2026
Mo Di Mi Do Fr Sa So
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4,7 ★★★★★
2.340 Bewertungen
4,8 ★★★★★
1.200 Bewertungen
Tripadvisor
5,0 ★★★★★
534 Bewertungen
Planung

Beste Zeit, um eines Wohnmobils in Schweden

Wählen Sie die ideale Jahreszeit für Ihr schwedisches Küstenabenteuer.

Juni–August

Sommer-Hochsaison

Temperatur: 25–35 °C • Tageslicht: 14+ Std.

Hochsaison mit langen Sonnentagen, alle Sehenswürdigkeiten geöffnet, ideal für Küstenrouten und Inselhopping. Heißes und beständiges Wetter. Überfüllt in Stockholm und Göteborg, höhere Preise, belebte Campingplätze. Im Voraus buchen.

Spitzenpreis: 89–180 €/Tag
Mai & Sep

Zwischensaison – bestes Preis-Leistungs-Verhältnis

Temp: 18–25 °C • Tageslicht: 13–14 Std.

Mildes Wetter, weniger Touristen, warmes Meer zum Schwimmen. Hervorragendes Verhältnis zwischen Wetter und Preisen. Im Mai blüht der Frühling, im September leuchten die Herbstfarben. Ideal für gemächliche Küstenerkundungen und Inselhopping.

Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis: 49–90 €/Tag
April & Oktober

Übergangsmonate

Temp: 12–20 °C • Tageslicht: 11–13 Std.

April: Frühlingserwachen mit angenehmem Wetter. Oktober: Herbstfarben in Schwedisch-Lappland, immer noch gut zum Erkunden. Nationalparks weniger überlaufen. Gelegentlich Regen möglich, aber das Wetter ist im Allgemeinen angenehm. Moderate Preise.

Mäßig: 45–75 €/Tag
Nov–März

Winter-Nebensaison

Temp: 5–12 °C • Tageslicht: 9–10 Std.

Nebensaison, in einigen Küstengebieten noch mild. Begrenztes Mietangebot, aber niedrigste Preise. Perfekt für Stadterkundungen in Stockholm und Göteborg. Gelegentlich Regen möglich, weniger Touristen. Ideal für preisbewusste Reisende.

Günstig: 35–55 €/Tag
Los geht’s

Beliebte Abholorte Standorte

Wählen Sie Ihren bevorzugten Abholort in Schweden.

SE

Flughafen Stockholm

Hauptdrehkreuz • Tor zum Schärengarten und nach Mittelschweden

SE

Flughafen Göteborg

Drehkreuz an der Westküste • Zugang zur Küste und zu den Fjorden von Bohuslän

SE

Flughafen Uppsala

Hauptstadt • Tor zum schwedischen Hinterland und nach Schwedisch-Lappland

SE

Flughafen Malmö

Nordschwedische Küste • Ruhigere Alternative zu Göteborg

SE

Flughafen Kiruna

Tor zur Halbinsel Dalarna • Zugang zur Ostseeküste und nach Dalarna

Entdecken

Die besten Routen & Reiserouten

Entdecken Sie Schwedens landschaftlich reizvollste Roadtrips und Routen – mit echten Karten, die Ihnen bei der Planung helfen.

Stockholm coast with walled city and Baltic Sea views in Sweden
6–8 Tage 230 km Leicht / 2WD OK
01

Abenteuer in Schwedisch-Lappland

Beste Reisezeit: Juni – September

Fahren Sie nach Norden ins schwedische Lappland und erleben Sie die Mitternachtssonne, Rentierherden und unberührte Wildnis. Besuchen Sie Abisko und erkunden Sie die weiten arktischen Landschaften.

Stockholm Gävle Sundsvall Luleå Kiruna
FahrzeugBeliebiges Wohnmobil
Campingplätze15+ an der Küste
Beste MonateMai – September
TankstellenAlle 30–50 km
Bohuslan coast with charming fishing village of Smogen in Sweden
4–5 Tage 200 km Leicht / 2WD OK
02

Bohuslän-Küstenrundfahrt

Ganzjährig

Entdecken Sie Schwedens atemberaubende Westküste – den Bohuslän-Archipel. Besuchen Sie charmante Fischerdörfer wie Smögen, die dramatischen Granitinseln von Tjörn und die historische Festung Marstrand und genießen Sie erstklassige Meeresfrüchte und das Baden am Meer.

Göteborg Marstrand Tjörn Smögen Fjällbacka
FahrzeugKompaktes Wohnmobil
Campingplätze20+
Beste MonateApril – Oktober
SchwierigkeitsgradFür Anfänger geeignet
Swedish Lapland with cascading turquoise waterfalls in Sweden
5–6 Tage 350 km Mittel
03

Schwedisch-Lappland & Nationalparks

Am besten: Juni – Oktober

Fahren Sie vom historischen Uppsala in Schweden aus nach Norden durch ausgedehnte Wälder und vorbei an Seen bis nach Schwedisch-Lappland. Erleben Sie die Mitternachtssonne, besuchen Sie den Sarek-Nationalpark mit seiner dramatischen Berglandschaft und entdecken Sie die Kultur der Sámi in Jokkmokk.

Uppsala Gävle Schwedisch-Lappland Sarek-Nationalpark Jokkmokk
FahrzeugBeliebiger Campervan
Campingplätze10+
Beste MonateApril – Oktober
TankstellenAlle 40–60 km
Swedish islands aerial view with crystal clear Baltic Sea waters
6–8 Tage 280 km + Fähren Mittel
04

Insel- und Küstentour – Göteborg nach Malmö

Beste Reisezeit: Juni – August

Reise von Göteborg entlang der atemberaubenden Südküste Schwedens nach Malmö. Nehmen Sie die Fähre zur Insel Gotland, erkunden Sie das mittelalterliche Visby und fahren Sie dann weiter nach Süden durch malerische Fischerdörfer, vorbei an dramatischen Klippen und goldenen Stränden bis ins pulsierende Malmö.

Göteborg Visby Lysekil Jokkmokk Gotland Malmö
FahrzeugKompaktwagen empfohlen
Campingplätze15+ an der Küste
Beste Monate Mai – September
Tankstellenalle 30–50 km
Flotte

Arten von verfügbare Wohnmobile

Wählen Sie das perfekte Fahrzeug für Ihr Schweden-Abenteuer.

Budget-Camper

2 Schlafplätze • Schaltgetriebe • Benzin

Kompakt, sparsam, einfach zu parken und in Schweden zu fahren

89 €/Tag ab

4x4 Highland Camper

2–4 Schlafplätze • Schaltgetriebe/Automatik • Alle Straßen

Geräumig und vielseitig, perfekt für Familien, die die Küste und das Land erkunden möchten

189 €/Tag ab

Familien-Wohnmobil

4–6 Schlafplätze • Voll ausgestattete Küche • Badezimmer

Geräumig für Familien, komplett mit luxuriöser Ausstattung

219 €/Tag ab
Fragen?

Wohnmobil in Schweden FAQ

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Anmietung eines Wohnmobils in Schweden.

Brauche ich einen speziellen Führerschein, um in Schweden ein Wohnmobil zu fahren? +
Ein standardmäßiger EU-Führerschein ist in Schweden gültig. Besucher aus Nicht-EU-Ländern sollten zusätzlich zu ihrem nationalen Führerschein einen internationalen Führerschein mit sich führen. In Schweden herrscht Rechtsverkehr, was den meisten europäischen und amerikanischen Besuchern vertraut ist.
Wie sieht es mit Mautstraßen in Schweden aus? +
Schweden verfügt über ein umfangreiches Mautsystem. Die Autobahn A1 von Uppsala nach Göteborg ist die wichtigste mautpflichtige Strecke. Die Bezahlung erfolgt an den Mautstellen in bar oder mit Kreditkarte. Ein elektronisches ENC-Gerät kann den Vorgang beschleunigen. Rechnen Sie für eine einfache Fahrt von Uppsala nach Stockholm mit etwa 25–30 €.
Darf ich in Schweden wild oder frei campen? +
Wildcampen ist in Schweden offiziell verboten und kann mit hohen Bußgeldern (150–400 €) geahndet werden. Es gibt jedoch über 500 Campingplätze im ganzen Land, viele davon an atemberaubenden Küstenorten. Einige Bauernhöfe bieten kostengünstige Übernachtungsmöglichkeiten im Rahmen des „Agrotourismus“ an. Apps wie Park4Night listen legale Übernachtungsplätze auf.
Wann ist die beste Zeit, um in Schweden ein Wohnmobil zu mieten? +
Von Mai bis September herrscht das beste Wetter, wobei Juli und August die Hochsaison sind (heiß, überfüllt, teuer). Mai–Juni und September sind ideal – warm genug zum Schwimmen, weniger Menschenmassen und günstigere Mietpreise. Die Nebensaison bietet das beste Verhältnis zwischen Wetter und Preis-Leistung.
Wie viel kostet es, in Schweden ein Wohnmobil zu mieten? +
Die Preise beginnen in der Nebensaison bei etwa 49 € pro Tag für ein einfaches 2-Personen-Wohnmobil. In der Hochsaison im Sommer (Juli–August) muss man mit 89–180 € pro Tag rechnen. Größere Wohnmobile für Familien kosten 120–250 € pro Tag. Eine Buchung 3–6 Monate im Voraus sichert die besten Preise, insbesondere für den Sommer.
Kann ich mit einem Wohnmobil eine Fähre zu den schwedischen Inseln nehmen? +
Ja! Destination Gotland betreibt Autofähren von Nynäshamn und Oskarshamn zur Insel Gotland. Wohnmobile unter 6 m Länge sind zugelassen. Buchen Sie im Sommer im Voraus, da die Fähren schnell ausgebucht sind. Rechnen Sie mit 800–1500 SEK (70–130 €) pro Überfahrt mit einem Wohnmobil. StenaLine verbindet außerdem Göteborg mit Frederikshavn (Dänemark).
Was sollte ich über Campingplätze in Schweden wissen? +
Schwedische Campingplätze (campingplatser) sind ausgezeichnet, mit über 600 Plätzen landesweit. Viele liegen am See oder an der Küste und bieten Saunen, Kajakverleih und Zugang zu Wanderwegen. Die Preise liegen zwischen 200 und 500 SEK pro Nacht (18–45 €). Zu den am besten bewerteten Campingplätzen gehören First Camp Mölle (Skåne), Göteborg Camping Lilleby und Abisko Mountain Station. Schwedens „Allemansrätten“ (Allgemeines Wegerecht) erlaubt das kostenlose Übernachten in der Natur.
Ist Schweden sicher für Reisen mit dem Wohnmobil? +
Schweden ist für Reisen mit dem Wohnmobil sehr sicher. Das Land verfügt über gut gepflegte Straßen, eine klare Beschilderung und eine niedrige Kriminalitätsrate. Die Hauptrisiken sind in einigen Gebieten schmale Küstenstraßen und die Sommerhitze. Trinkwasser aus dem Wasserhahn ist im ganzen Land sicher. Die Notrufnummer lautet 112.

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Dein Reiseführer für Roadtrips

Ihr Roadtrip durch Schweden

Schwedens atemberaubende Schärenküste, historische Städte und das kristallklare Wasser der Ostsee machen das Land zu einem der faszinierendsten Reiseziele Europas, das man mit dem Wohnmobil erkunden kann. Von den Kopfsteinpflasterstraßen von Gamla Stan bis zur Mitternachtssonne Lapplands – hier finden Sie alles, was Sie wissen müssen, um den perfekten Roadtrip durch Schweden zu planen.

Verkehrsregeln in Schweden

In Schweden herrscht Rechtsverkehr gemäß den europäischen Verkehrsregeln. Geschwindigkeitsbegrenzungen sind deutlich ausgeschildert und werden sowohl durch fest installierte als auch durch mobile Kameras überwacht. Alle Fahrer müssen sich an die Verkehrsregeln halten; Bußgelder für Verstöße werden von der schwedischen Polizei (Polis) verhängt.

Hier sind die wichtigsten Verkehrsregeln, die Sie beachten sollten, wenn Sie ein Wohnmobil mieten und in Schweden fahren:

  • Geschwindigkeitsbegrenzungen: 50 km/h in Ortschaften, 90 km/h auf Landstraßen, 110 km/h auf Schnellstraßen, 130 km/h auf Autobahnen. Wohnmobile werden wie normale Fahrzeuge behandelt.
  • Scheinwerfer: Müssen vom letzten Sonntag im Oktober bis zum letzten Sonntag im März sowie bei schlechten Sichtverhältnissen jederzeit eingeschaltet sein.
  • Gurtpflicht: Alle Insassen, vorne und hinten, müssen jederzeit angeschnallt sein. Kinder unter 150 cm müssen einen geeigneten Kindersitz benutzen.
  • Null-Toleranz-Grenze für Alkohol im Blut: 0,00 % – wird streng durchgesetzt, mit schweren Strafen einschließlich Geldbußen, Fahrverboten und Führerscheinentzug für Zuwiderhandelnde.
  • Autobahnmaut: In Schweden gibt es Mautstellen an den Ein- und Ausfahrten der Autobahnen. Die Bezahlung kann in bar (EUR) oder mit Kredit-/Debitkarte erfolgen. Bewahren Sie die Mautbelege zur Nachweise auf.
  • Vignette NICHT erforderlich: In Schweden gibt es keine Vignetten – Mautgebühren werden nur an den Mautstellen auf den Autobahnen pro Fahrt entrichtet.
  • Kindersitze: Für Kinder unter 150 cm vorgeschrieben. Stellen Sie sicher, dass Ihr gemietetes Wohnmobil über geeignete Sitze verfügt.
  • Warnweste und Warndreieck: Müssen laut Gesetz jederzeit im Fahrzeug mitgeführt werden. Tragen Sie die Warnweste, wenn Sie auf einer Hauptstraße eine Panne haben.
  • Winterreifen: Vom 15. November bis zum 15. April vorgeschrieben; alternativ sind Reifen mit M+S-Kennzeichnung zulässig.
  • Notfallkontakte: Polizei-Notruf: 112, Pannenhilfe (HAK): 1987 bei Pannen und Unfällen.

Autobahnfahren und Maut

Das schwedische Straßennetz verbindet die großen Städte effizient miteinander. Zu den Hauptstrecken gehören die E4 (Malmö–Stockholm–Luleå), die E6 (Göteborg–Oslo-Grenze) und die E45 (Göteborg–Lappland). In Schweden gibt es fast keine mautpflichtigen Straßen – lediglich die Öresund- und die Svinesund-Brücke sowie City-Mautgebühren in Stockholm und Göteborg.

  • Mautzahlung: Auf den Öresund- und Svinesund-Brücken werden Karten oder elektronische Geräte von BroBizz/BroPass akzeptiert. Stadtmautgebühren werden automatisch per Kamera erfasst.
  • Geschätzte Kosten: Mautgebühren liegen je nach Entfernung in der Regel zwischen 5 und 30 €. Die Autobahn Uppsala–Göteborg (A1) kostet etwa 30 €.
  • Hochsaison: In den Sommermonaten (Juli–August) herrscht starker Verkehr auf den Autobahnen, insbesondere in Richtung der Küstenorte. Fahren Sie früh morgens oder spät abends, um Staus zu vermeiden.

Fahren an der Küste und in den Bergen

Schwedens malerische Straßen, insbesondere entlang des schwedischen Archipels und durch die Hügel von Dalarna, bieten atemberaubende Ausblicke, erfordern jedoch umsichtiges Fahren. Haarnadelkurven, schmale Straßen und steile Abhänge sind auf der Ostseestraße (D1) und den Gebirgspässen häufig anzutreffen .

  • Straßenqualität: Die Hauptstrecken (D1, D2, D6) sind gut instand gehalten. Nebenstraßen können schmal und kurvenreich sein – fahren Sie langsamer und schalten Sie tagsüber die Scheinwerfer ein, um besser sehen zu können.
  • Parken: Parken Sie niemals am Straßenrand in unübersichtlichen Kurven oder auf engen Abschnitten. Nutzen Sie ausgewiesene Ausweichstellen und ausgewiesene Parkplätze.
  • Risiken an der Küste: Die D1 (Ostseestraße) ist spektakulär schön, aber stellenweise schmal. Auf exponierten Abschnitten kommt es häufig zu starkem Wind – halten Sie zusätzlichen Abstand zu anderen Fahrzeugen.
  • Nachtfahrten: Verringern Sie nachts die Geschwindigkeit und achten Sie auf unbeleuchtete Fahrzeuge. In einigen Dörfern gibt es enge Straßen, in denen Wohnmobile vorsichtig fahren müssen.

Tankstellen und Servicestationen

Tankstellen gibt es in ganz Schweden in Hülle und Fülle, mit großen Marken wie OMV, INA und Petrol im ganzen Land. Benzin und Diesel sind weit verbreitet, und die Preise sind im Vergleich zu anderen europäischen Ländern angemessen. Tanken Sie auf, bevor Sie Nationalparks oder abgelegene Gebiete befahren , da die Verfügbarkeit von Kraftstoff in abgelegenen Regionen abnimmt.

  • Kraftstoffarten: Euro 95 (Benzin) und Euro-Diesel sind Standard. Die meisten Tankstellen sind von 6:00 bis 22:00 Uhr geöffnet; einige an Autobahnen sind rund um die Uhr geöffnet.
  • Bezahlung: Die meisten Tankstellen sind unbemannt und akzeptieren nur Kartenzahlung. Internationale Visa-/Mastercard-Karten werden an allen Standorten akzeptiert.
  • Kosten: Die Kraftstoffpreise liegen im Durchschnitt bei 1,00–1,20 € pro Liter und sind damit etwas günstiger als in Westeuropa.

Camping in Schweden – ein vollständiger Überblick

Schweden ist eines der camperfreundlichsten Reiseziele Europas mit über 600 registrierten Campingplätzen , die entlang der Ostseeküste und im Landesinneren verstreut liegen. Die überwiegende Mehrheit befindet sich in Dalarna, an der Bohuslän-Küste und auf den Inseln und bietet direkten Zugang zum Strand sowie spektakuläre Ausblicke auf die Küste. Die meisten Campingplätze sind saisonal von April bis Oktober geöffnet, einige an der Küste bleiben das ganze Jahr über geöffnet.

Die Ausstattung variiert je nach Standort und Sternebewertung. Campingplätze an der Küste und etablierte Anlagen (2–5 Sterne) bieten in der Regel Warmwasserduschen, Stromanschlüsse, WLAN, Supermärkte, Restaurants und manchmal auch Strandzugang sowie Wassersportmöglichkeiten. Ländliche und bäuerliche Campingplätze sind einfacher ausgestattet, bieten aber authentische lokale Erlebnisse zu geringeren Kosten. Die Sternebewertungen (2–5) sind deutlich sichtbar und stehen in direktem Zusammenhang mit der Ausstattung und den Preisen.

Kosten und Arten von Campingplätzen

Die Campingkosten in Schweden variieren erheblich je nach Standort, Saison und Ausstattung. Als allgemeine Richtlinie sollten Sie in der Hochsaison (Juli–August) mit 20–50 € pro Nacht für einen Wohnmobilstellplatz rechnen. In der Nebensaison (April–Mai, September–Oktober) gibt es 20–30 % Rabatt. Campingplätze mit Sternebewertung bieten die zuverlässigste Infrastruktur und den besten Service.

Die Campingplatzkategorien reichen von einfachen Einrichtungen bis hin zu luxuriösen 5-Sterne-Resorts mit beheizten Pools, Saunen und Restaurants. Die bestbewerteten Campingplätze an der Bohuslän-Küste (First Camp Mölle, Daftö Resort) und in Lappland (Abisko Mountain Station, Camp Ripan) sind im Sommer schnell ausgebucht – buchen Sie daher Wochen oder Monate im Voraus.

Profi-Tipp: Nutze Apps wie Park4Night und Campercontact, um Campingplätze zu finden, Bewertungen anderer Reisender zu lesen und nach Ausstattung zu filtern. ACSI- und ADAC-Mitgliedskarten bieten Rabatte (10–15 € Ermäßigung pro Nacht) auf vielen angeschlossenen europäischen Campingplätzen, darunter auch in Schweden.

Die besten Campingplätze in Schweden

Schwedens Campingplätze sind weltweit bekannt für ihre Lagen und Einrichtungen. Hier sind herausragende Optionen aus verschiedenen Regionen:

  • Daftö Resort (Bohuslän-Küste): 5-Sterne-Familienresort mit Wasserpark, Abenteueraktivitäten und Blick auf die Küste. 400–600 SEK/Nacht.
  • Abisko Mountain Station (Lappland): Im Abisko-Nationalpark gelegen, mit atemberaubender Bergkulisse und der Möglichkeit, Nordlichter zu beobachten. Perfekt für Naturliebhaber. Unterkünfte für 250–400 SEK/Nacht.
  • First Camp Mölle (Skåne): Beliebter Campingplatz an der Küste im Naturschutzgebiet Kullaberg mit hervorragender Ausstattung, Meerblick und Nähe zu Wanderwegen. 300–500 SEK/Nacht.
  • Camp Ripan (Kiruna, Lappland): Gut ausgestatteter Campingplatz in der Arktis mit Nordlichtbeobachtung, Saunen und in der Nähe des Icehotels. 300–450 SEK/Nacht.
  • Campingplätze auf Agrotourismus-Bauernhöfen (Im Landesinneren): Bieten preisgünstiges Campen (10–15 € pro Nacht) auf bewirtschafteten Bauernhöfen in den Dörfern von Dalarna. Erleben Sie ländliche schwedische Gastfreundschaft, hausgemachte Speisen und Wein.

Wildcampen und Allemansrätten

Schwedens Allemansrätten (Wanderrecht) ist einer der größten Vorteile des Wohnmobilurlaubs hier. Du kannst ohne Genehmigung 1–2 Nächte auf öffentlichem Land campen, solange du mindestens 100 m von Häusern entfernt bleibst, keine Spuren hinterlässt und die Natur respektierst. Dieses alte Recht macht Schweden zu einem der wohnmobilfreundlichsten Länder Europas.

  • Camping in Nationalparks: In Nationalparks wie Abisko, Sarek und Padjelanta ist das Campen möglicherweise auf ausgewiesene Bereiche beschränkt. Informieren Sie sich vor Ihrer Reise auf den Websites der Parks.
  • Wichtige Regeln: Keine Feuer auf nacktem Fels, stören Sie keine Wildtiere oder Nutztiere, campen Sie nicht auf Ackerland und nehmen Sie Ihren Müll immer mit.
  • Hinweis für Wohnmobile: Das Allemansrätten gilt technisch gesehen für Zelte, nicht für Fahrzeuge. Nutzen Sie für Übernachtungen mit dem Wohnmobil ausgewiesene Rastplätze, Campingplätze oder Bereiche, in denen das Parken ausdrücklich erlaubt ist.

Saisonale Planung und Buchung

In der Hochsaison (Juli–August) sind die Campingplätze voll ausgelastet. Buchen Sie Ihre Unterkunft Wochen oder Monate im Voraus. Die Nebensaison (Mai–Juni, September–Oktober) bietet die ideale Balance: warmes Wetter, weniger Menschenmassen, ermäßigte Preise und alle Einrichtungen in Betrieb. Wintercamping ist begrenzt, aber in der Nähe von Großstädten und ganzjährig geöffneten Ferienorten möglich.

Profi-Tipp: Besuchen Sie das Land im Juni–August für die Mitternachtssonne im Norden oder im September für Herbstfarben und Nordlichter. Schwedens „Allemansrätten“ bedeutet, dass Sie frei in der Natur campen können – halten Sie sich einfach an die „Leave No Trace“-Prinzipien. Buchen Sie beliebte Campingplätze im Juli im Voraus.

Abfallentsorgung und Umweltverantwortung

Die meisten schwedischen Campingplätze bieten Entsorgungsstellen für Grauwasser und Einrichtungen zum Entleeren von Chemietoiletten (Kassetten) an. Das Entsorgen von Abfällen an anderen Orten als den dafür vorgesehenen Einrichtungen ist illegal und schädlich. Entsorgen Sie niemals Abfälle in der Ostsee – Schwedens Meeresumwelt steht unter Schutz und wird aktiv überwacht.

Die Müllabfuhr variiert je nach Campingplatz. Bringen Sie Säcke mit, um den Müll zu trennen (Papier, Plastik, Glas, Bioabfälle), und entsorgen Sie ihn an den Recyclingstationen in den Städten. Viele Campingplätze bieten Recyclingmöglichkeiten an. Hinterlassen Sie jeden Campingplatz sauberer, als Sie ihn vorgefunden haben.

Die besten Aktivitäten und Abenteuer in Schweden

Schweden ist eines der dynamischsten Abenteuerreiseziele Europas und verbindet das alte Erbe der Wikinger, unberührte nördliche Wildnis und eine lebendige Küstenkultur. Mit einem Wohnmobil kannst du dich in der Nähe von Sehenswürdigkeiten niederlassen und die Gegend in deinem eigenen Tempo erkunden. Von UNESCO-Stätten über Inselhopping bis hin zu Outdoor-Sportarten bietet Schweden eine außergewöhnliche Vielfalt an Erlebnissen, die von Campingplätzen im ganzen Land aus erreichbar sind.

Die meisten Aktivitäten können über lokale Anbieter oder über Plattformen wie GetYourGuide und Viator gebucht werden. Viele Aktivitäten beinhalten die Abholung vom Hotel oder Campingplatz, was sie für Reisende mit dem Wohnmobil besonders praktisch macht.

Schwedisch-Lappland und die Arktis

Schwedisch-Lappland ist eines der letzten großen Wildnisgebiete Europas – Heimat der Mitternachtssonne im Sommer und der Nordlichter im Winter. Der Abisko-Nationalpark bietet erstklassige Wandermöglichkeiten auf dem berühmten Kungsleden-Wanderweg, während der Sarek-Nationalpark unberührte Berglandschaften bietet. Erleben Sie die Kultur der Samen in Jokkmokk und besuchen Sie das legendäre Eishotel in Jukkasjärvi.

  • Beste Reisezeit: Juni–August für Mitternachtssonne und Wandern; Dezember–März für Nordlichter und Winteraktivitäten.
  • Dauer: Planen Sie mindestens 3–5 Tage ein, um Lappland richtig zu erkunden. Viele Aktivitäten sind kostenlos (Wandern, Natur).
  • Schwierigkeitsgrad der Wanderwege: Variiert von einfachen Holzstegen in Abisko bis hin zu anspruchsvollen Mehrtageswanderungen im Sarek-Nationalpark.

Stockholms Gamla Stan und das Königliche Schloss

Stockholms Gamla Stan (Altstadt) ist eines der am besten erhaltenen mittelalterlichen Stadtzentren Europas und stammt aus dem 13. Jahrhundert. Schlendern Sie durch enge Kopfsteinpflasterstraßen, besuchen Sie den Königspalast (einen der größten Europas), erkunden Sie das Nobelpreismuseum und entdecken Sie farbenfrohe Kaufmannshäuser am Stortorget-Platz. Die Stadt erstreckt sich über 14 Inseln, die durch Brücken verbunden sind, was ihr eine einzigartige landschaftliche Schönheit verleiht.

  • Königspalast: Eintritt 180 SEK, Führungen verfügbar. Sehen Sie sich täglich um 12:15 Uhr die Wachablösung an.
  • Vasa-Museum: Beherbergt das weltweit einzige erhaltene Kriegsschiff aus dem 17. Jahrhundert. Eintritt 190 SEK, planen Sie 2–3 Stunden ein.
  • Beste Zeit: Besuchen Sie Gamla Stan am frühen Morgen oder am Abend, um im Sommer den Menschenmassen der Kreuzfahrtschiffe auszuweichen.

Die Insel Gotland und das mittelalterliche Visby

Gotland ist Schwedens größte Insel und ein Sommerparadies. Das mittelalterliche Visby, das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, besticht durch bemerkenswert gut erhaltene Stadtmauern aus dem 13. Jahrhundert, Ruinen mittelalterlicher Kirchen und charmante, mit Rosen bewachsene Häuschen. Außerhalb der Stadt erwarten Sie dramatische Felsformationen (Raukar), Sandstrände und eine hügelige Landschaft, die sich perfekt zum Radfahren eignet.

  • Anreise: Fähre von Nynäshamn oder Oskarshamn (3–3,5 Stunden). Im Sommer im Voraus buchen – 800–1500 SEK mit Wohnmobil.
  • Mittelalterwoche: Im August findet in Visby Skandinaviens größtes Mittelalterfest mit Ritterturnieren, Märkten und Kostümen statt.
  • Die besten Strände: Tofta und Sudersand bieten goldenen Sand und warmes Badewasser im Juli–August.

Seekajakfahren und Inselhopping

Die klaren Gewässer der Ost- und Nordsee sowie die Tausenden von Inseln machen Schweden zu einem der führenden Ziele für Seekajakfahrer in Europa. Erkunden Sie die Inseln des Archipels, paddeln Sie durch geschützte Fjorde und entdecken Sie abgelegene Buchten. Inselhopping im Stockholmer Archipel, auf den Inseln vor Göteborg und auf Gotland bietet Abwechslung – von lebhaften Küstenstädten bis hin zu unberührter Natur.

  • Kajak-Touren auf dem Meer: Halbtägige (40–60 €) oder ganztägige (80–120 €) geführte Touren ab Stockholm, Göteborg und anderen Küstenstädten.
  • Göteborger Schären: Springen Sie zwischen autofreien Inseln wie Styrsö und Vrångö hin und her – ideal zum Wandern, Schwimmen und für Fischrestaurants.
  • Fährverbindungen: Regelmäßige Fähren verbinden das Festland mit den Inseln. Im Sommer im Voraus buchen.

Weinverkostung und Gastronomie

Schweden bietet eine unverwechselbare nordische Küche mit außergewöhnlichen Meeresfrüchten von der Westküste, Wild aus den Wäldern und Produkten von handwerklichen Herstellern. Kulinarische Erlebnisse auf lokalen Märkten und in Restaurants am Hafen passen perfekt zu handwerklich hergestellten Getränken – schwedischem Cider, Aquavit und aufstrebenden Weinen aus Skåne.

  • Weintouren in Dalarna: 50–80 € pro Person für Verkostungen in 2–3 Weingütern plus Mittagessen.
  • Meeresfrüchte-Safaris (Bohuslän-Küste): Geführte Bootsausflüge mit Austernöffnen, Hummerfang und Verkostung des frischen Fangs direkt auf dem Wasser.
  • Fika-Route: Café-Tour mit dem Auto durch Dalarna und die schwedische Landschaft, mit Besuchen in handwerklichen Bäckereien und Restaurants, die Produkte direkt vom Erzeuger anbieten.

Tauchen und Schnorcheln

Die schwedischen Gewässer der Ostsee bieten außergewöhnliche Klarheit (Sichtweite über 40 m), warme Temperaturen (Juni–September 24–27 °C) und faszinierende Unterwasserlandschaften, darunter römische Schiffswracks, Höhlen und farbenprächtige Korallenriffe. Das Tauchen ist für alle Tauchbrevetstufen geeignet.

  • Schnorcheln: 30–50 € für geführte Touren, kein Tauchschein erforderlich, geeignet für Anfänger und Familien.
  • Tauchen: 80–150 € pro Tauchgang für zertifizierte Taucher; PADI Open Water-Kurse für 350–450 € verfügbar.
  • Beste Orte: Rund um den Stockholmer Archipel (30.000 Inseln), die Küste von Bohuslän und Gotland.

Seilrutschen und Abenteuersport

Für Adrenalinjunkies bietet die Seilrutsche über die Cetina-Schlucht bei Omiš atemberaubende Ausblicke und aufregende Abfahrten. Klettern, Paragliding und Bergsteigen sind in den Küsten- und Bergregionen möglich.

Profi-Tipp: Buchen Sie Aktivitäten im Voraus online. Rechnen Sie mit 20–30 % Rabatt bei Frühbuchungen und Gruppentarifen. Kombinieren Sie Outdoor-Abenteuer mit kulturellen Erlebnissen – verbinden Sie einen Stadtrundgang durch Stockholm mit Kajakfahren oder einer Weinprobe für ein ausgewogenes Programm.

Wichtige Reisetipps für das Fahren mit dem Wohnmobil in Schweden

Das Reisen mit dem Wohnmobil durch Schweden bietet unvergleichlichen Zugang zur Ostseeküste, zu Nationalparks und charmanten Dörfern. Die Hauptküstenstraße (D1) und das Autobahnnetz (A1) sind gut ausgebaut und landschaftlich reizvoll. Eine typische 1–2-wöchige Reiseroute deckt Göteborg, Stockholm, Schwedisch-Lappland und Inselziele bequem ab und bietet die Flexibilität, alles in Ihrem eigenen Tempo zu erkunden.

Beste Reisezeit für einen Besuch in Schweden mit dem Wohnmobil

Die ideale Reisezeit hängt von Ihren Prioritäten ab:

  • Mai–Juni (Spätfrühling): Warm (22–25 °C), kristallklares Meer, blühende Wildblumen, überschaubare Besucherzahlen, niedrigere Preise als im Hochsommer. Alle Campingplätze und Sehenswürdigkeiten in Betrieb.
  • Juli–August (Hochsommer): Am heißesten (28–32 °C), Hauptsaison, höchste Preise. Strände überfüllt, Campingplätze ausgebucht, Autobahnen verstopft. Ideal zum Schwimmen und für Wassersport; alles im Voraus buchen.
  • September–Oktober (Herbst): Noch warm (20–24 °C), goldenes Licht für Fotografen, sinkende Preise, weniger Menschenmassen. Ideal für Radfahrer und Outdoor-Fans. Die meisten Campingplätze bleiben geöffnet.
  • November–März (Winter): Ruhig, mild (8–12 °C), gelegentlich Regen. Viele Campingplätze und Sehenswürdigkeiten geschlossen. Nur für hartgesottene Winterreisende, die Einsamkeit und günstige Preise suchen.

Wetter und was Sie einpacken sollten

Das nordische Klima Schwedens bringt lange Sommertage und wechselhaftes Wetter mit sich. Packen Sie Kleidung zum Überziehen und Sonnenschutz ein:

  • Kleidung: Leichte, atmungsaktive Kleidung, Shorts, Badebekleidung, leichte Langarmshirts zum Sonnenschutz, ein Fleece oder eine leichte Jacke für die Abende und Wintermonate.
  • Sonnenschutz: Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor (30+), Sonnenbrille, Hut – die nordische Sonne kann tückisch stark sein, besonders in der Nähe von Gewässern und während der Mitternachtssonne.
  • Schuhe: Bequeme Wanderschuhe für Stadtbesichtigungen, Wasserschuhe oder Sandalen für den Strand, feste Wanderstiefel für Wanderwege in Nationalparks.
  • Regenbekleidung: Leichte Regenjacke – Regenschauer sind kurz, treten aber gelegentlich auf, besonders im Herbst.
  • Insektenschutzmittel: Unverzichtbar in den Sommermonaten; Mücken kommen häufig in Küsten- und Feuchtgebieten vor.
Profi-Tipp: Bringen Sie Medikamente und Toilettenartikel von zu Hause mit – Apotheken gibt es zwar, aber sie sind teuer. Packen Sie zusätzliche Gewürze und Kochzutaten ein; schwedische Supermärkte konzentrieren sich auf frische Lebensmittel, nicht auf Vorratsartikel.

Währung und Kosten

Schweden hat im Januar 2023 offiziell den Euro (€) eingeführt, was Reisen für Besucher aus Europa vereinfacht. Kredit- und Debitkarten werden praktisch überall akzeptiert – in Restaurants, Geschäften, Tankstellen und sogar bei kleinen Marktverkäufern. Geldautomaten sind in Städten und Ortschaften reichlich vorhanden.

Schweden ist günstiger als Westeuropa, aber teurer als Ungarn oder Bulgarien. Ein realistisches Tagesbudget für ein Paar:

  • Wohnmobilvermietung: 50–150 € pro Tag, je nach Fahrzeuggröße und Saison.
  • Kraftstoff: 30–40 € pro Tag bei üblichen Fahrstrecken (Kraftstoff kostet 1,00–1,20 € pro Liter).
  • Campingplatz: 20–50 € pro Nacht, je nach Lage und Saison (10–15 € für Agrotourismus-Höfe).
  • Lebensmittel: 25–35 € pro Tag, wenn Sie in Ihrem Wohnmobil kochen. Kaufen Sie bei Lidl, Konzum oder auf lokalen Märkten ein, um die besten Preise zu erhalten.
  • Essen gehen: 12–20 € für Hauptgerichte in einfachen Restaurants, 25–40 € in gehobenen Restaurants.
  • Aktivitäten: 15–50 € pro Person für die meisten Touren und Sehenswürdigkeiten; einige Nationalparks erheben eine Eintrittsgebühr von 15–30 €.
  • Realistisches Gesamtbudget: 150–250 € pro Tag für ein Paar, einschließlich Wohnmobil, Kraftstoff, Camping, Lebensmittel, gelegentlichem Essen gehen und 1–2 Aktivitäten pro Woche.

Sprache und Kommunikation

Schwedisch ist die Amtssprache , aber Englisch ist in Touristengebieten, Hotels, Restaurants und unter jüngeren Schweden weit verbreitet . Grundlegende Ausdrücke wie „Dobar dan“ (Hallo), „Hvala“ (Danke) und „Molim“ (Bitte) werden geschätzt und sorgen für ein Lächeln.

  • Mobilfunkempfang: In fast ganz Schweden ausgezeichnet. Für Besucher aus der EU gilt das EU-Roaming. Lokale SIM-Karten sind an Flughäfen und in Geschäften erhältlich.
  • WLAN: Auf den meisten Campingplätzen (wenn auch manchmal langsam), in Cafés, Restaurants und in den Städten verfügbar. Für ständiges Arbeiten im Homeoffice nicht zuverlässig.
  • Offline-Karten: Lade Google Maps oder Maps.me offline für Gebiete mit schlechtem Empfang herunter, insbesondere in Nationalparks und Bergregionen.

Wasser, Gesundheit und Sicherheit

Leitungswasser ist in ganz Schweden trinkbar – es entspricht den EU-Standards und wird regelmäßig getestet. Füllen Sie Wasserflaschen direkt aus dem Wasserhahn, um Geld zu sparen und Plastikmüll zu reduzieren.

  • Krankenversicherung: EU-/EWR-Bürger sollten eine Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) mitführen, um Zugang zur öffentlichen Gesundheitsversorgung zu erhalten. Alle Besucher sollten über eine Reiseversicherung verfügen, die Evakuierungen und medizinische Notfälle abdeckt.
  • Apotheken: In Städten weit verbreitet (achten Sie auf „Ljekarna“-Schilder). Medikamente sind im Allgemeinen günstiger als in Westeuropa.
  • Sicherheit: Schweden ist eines der sichersten Länder Europas. In touristischen Gebieten kommt es zu Kleindiebstählen – bewahren Sie Wertsachen auf Campingplätzen außer Sichtweite auf und lassen Sie Gegenstände niemals unbeaufsichtigt am Strand liegen.
  • Strömungen und Gefahren im Meer: An den Atlantikstränden im Süden kommt es gelegentlich zu starken Strömungen. Schwimmen Sie immer in ausgewiesenen Bereichen und erkundigen Sie sich bei Einheimischen nach den Bedingungen.

Beliebte Veranstaltungen und Festivals in Schweden

Schweden bietet einen lebendigen Kulturkalender mit Weltklasse-Festivals, mittelalterlichen Traditionen und festlichen saisonalen Veranstaltungen. Wenn Sie Ihre Wohnmobilreise so planen, dass sie mit einer dieser Veranstaltungen zusammenfällt, bereichern Sie Ihre Reiseroute um unvergessliche kulturelle Erlebnisse und knüpfen tiefere Verbindungen zu den lokalen Gemeinschaften.

Sommerfestivals und Konzerte

  • Stockholm Summer Festival (Juli–August): Eines der renommiertesten Kulturfestivals Europas. Klassische Musik, Oper, Theater und zeitgenössische Tanzaufführungen finden an historischen Schauplätzen statt, darunter die Stadtmauern und mittelalterliche Plätze. Ein Konzertbesuch auf den alten Stadtmauern bei Sonnenuntergang ist ein unvergessliches Erlebnis.
  • Ultra Europe Festival (Göteborg, Juli): Eines der größten Festivals für elektronische Musik in Europa. Es findet im Poljud-Stadion statt und zieht jährlich über 180.000 Besucher an. Weltbekannte DJs und Produzenten treten auf mehreren Bühnen auf. Buchen Sie Ihre Unterkunft rechtzeitig im Voraus.
  • Stockholm Film Festival (November): Eines der wichtigsten Filmfestivals Nordeuropas, das Independent- und Arthouse-Filme aus aller Welt präsentiert.

Kulturelle und traditionelle Veranstaltungen

  • Jokkmokk Wintermarkt (Februar): Ein 400 Jahre alter samischer Markt im arktischen Schweden mit traditionellem Kunsthandwerk, Rentierfleisch, Joik-Gesang und kulturellen Ausstellungen.
  • Mittelalterwoche (Gotland, August): Europas größtes Mittelalterfest mit Turnieren, Märkten, historischen Kostümen und Aufführungen innerhalb der UNESCO-geschützten Stadtmauern von Visby.
  • Krebbsaison (August): Beliebte schwedische Tradition mit Krebspartys im Freien, Papierhüten, Gesang und Aquavit-Toasts unter Laternen. Perfekt für Feinschmecker.

Saisonale Feste

  • Stockholmer Weihnachtsmärkte (Dezember): Gamla Stan verwandelt sich in ein magisches Winterwunderland mit geschmückten Ständen, Glögg, Pepparkakor und festlicher Unterhaltung.
  • Lucia-Tag (13. Dezember): Wunderschöne Prozessionen bei Kerzenschein, angeführt von einer „Lucia“ in weißem Gewand. In Kirchen und öffentlichen Räumen finden landesweit stimmungsvolle Konzerte statt.
  • INmusic Festival (Uppsala, Juni): Rock- und Indie-Musikfestival auf einer Insel im Jarunsee. Mehrere Bühnen, internationale und lokale Künstler, Camping vor Ort möglich. Perfekter Zeitpunkt im späten schwedischen Frühling.

Schwedische Ess- und Weinkultur

Die schwedische Küche spiegelt nordische Traditionen mit lokalen und saisonalen Zutaten wider. Zu den Gerichten und kulinarischen Erlebnissen, die Sie auf Ihrer Reise unbedingt probieren sollten, gehören:

  • Meeresfrüchte an der Westküste: Bohuslän bietet außergewöhnliche Garnelen (räkor), Hummer, Austern und Hering. Genießen Sie diese direkt in den Hütten am Hafen in Smögen und Fjällbacka.
  • Trüffel aus Dalarna: Schwarze und weiße Trüffel sind im Herbst (September–November) erhältlich. Frische Trüffel-Pasta, Risotto und Trüffelöl gibt es in Bauernrestaurants.
  • Västerbotten-Käse: Schwedens wertvollster Käse aus Nordschweden – reichhaltig, komplex und leicht würzig. Erhältlich in Hofmolkereien und auf Märkten.
  • Fika-Kultur: Die schwedische Tradition von Kaffee und Gebäck – Zimtschnecken (kanelbullar), Kardamomschnecken und Prinzesskuchen. In jedem Café zu finden. Günstig, lecker und authentisch schwedisch.
  • Craft-Cider (Skåne, Gotland): Schwedische Apfelplantagen produzieren exzellenten Craft-Cider – spritzig und erfrischend.
  • Malvasia-Wein (Dalarna): Spritziger, mineralischer Weißwein – der Inbegriff des Weins aus Dalarna.
Profi-Tipp: Kaufen Sie auf den lokalen Märkten in den Städten frische Produkte, Käse und Fleisch – das ist deutlich günstiger als im Supermarkt. Besuchen Sie Weingüter direkt, um dort Weinproben zu machen und Flaschen zum Weingutpreis statt zu überhöhten Restaurantpreisen zu erwerben. Planen Sie Ihren Besuch so, dass er mit einem Festival zusammenfällt, um in die Kultur einzutauchen und lebhafte Feierlichkeiten mitzuerleben.

Praktische Tipps für Festivals

Wenn Sie einen Besuch während eines Festivals planen:

  • Buchen Sie Campingplätze Monate im Voraus – die Unterkünfte sind schnell ausgebucht.
  • Buchen Sie Festivaltickets frühzeitig online, um die beste Auswahl und die günstigsten Preise zu erhalten.
  • Organisieren Sie den Transport sorgfältig – Großveranstaltungen ziehen große Menschenmengen an und die Straßen sind stark befahren.
  • Rechnen Sie während der Veranstaltungen mit höheren Preisen für Speisen und Getränke.
  • Das Campen in der Nähe der Festivalgelände (sofern möglich) vereinfacht die Logistik und erspart das Fahren nach nächtlichen Feierlichkeiten.

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