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Wohnmobilvermietung in Österreich

Entdecken Sie die österreichischen Alpen, spiegelglatte Bergseen und die legendäre Großglockner-Hochalpenstraße. Vergleichen Sie die besten Vermieter und sichern Sie sich die günstigsten Preise. Abholung in Wien, Salzburg, Innsbruck, Graz und Villach.

Abholung 15. Juni 2026
MoDiMiDoFrSaSo
Rückgabe 25. Juni 2026
MoDiMiDoFrSaSo
Bester Preis
garantiert
4,7 ★★★★★TrustpilotWeltweit führende
Wohnmobilvermietung
Planung

Beste Zeit, um eines Wohnmobils in Österreich

Wählen Sie die ideale Jahreszeit für Ihr Abenteuer in den österreichischen Alpen und an den Seen.

Juni–August

Sommer-Hochsaison

Temperatur: 22–30 °C • Tageslicht: 15–16 Stunden

Hochsaison für Wohnmobilvermietungen in Österreich: warmes Wetter, alle Hochgebirgspässe geöffnet (Großglockner, Silvretta, Timmelsjoch) und beste Bedingungen zum Wandern, Schwimmen im Wörthersee und in den Seen des Salzkammerguts sowie zum Erkunden Tirols. Im Juli und August sind Schulferien, die Depots in Wien und Salzburg sind stark frequentiert und die Campingplätze ausgebucht – reservieren Sie daher rechtzeitig im Voraus. Eine Autobahnvignette ist Pflicht; in der Regel ist eine im Wohnmobil enthalten, aber erkundigen Sie sich bitte bei der Abholung.

Spitzenpreis: 130–199 EUR/Tag
Mai & September

Nebensaison – bestes Preis-Leistungs-Verhältnis

Temperatur: 14–24 °C • Tageslicht: 13–15 Stunden

Angenehmes Wetter bei geringeren Besucherzahlen. Im Mai werden die Täler grün, während die hochalpinen Pässe wieder geöffnet werden (die Großglockner Hochalpenstraße in der Regel ab Anfang Mai); der September bringt stabile „Altweibersommer“-Phasen, goldene Farben und die steirische Weinlese mit sich. Die beste Balance aus Wetter, Verfügbarkeit und Preis für eine Wohnmobilmiete in Österreich.

Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis: 90–140 EUR/Tag
Okt. & Apr.

Übergangsmonate

Temperatur: 6–16 °C • Tageslicht: 11–13 Std.

Der Oktober taucht das Donautal in der Wachau und Tirol in herbstliche Farben, wobei die Großglockner-Hochalpenstraße in der Regel bis etwa Anfang November geöffnet ist; der April bringt Frühlingsblüten in die Täler, während in den Höhenlagen noch Schnee liegt und die meisten Hochpässe geschlossen bleiben. Viele Campingplätze beginnen zu schließen, erkundigen Sie sich daher im Voraus. Beachten Sie, dass die Vorschriften für Winterausrüstung noch bis Mitte April gelten können. Moderate Preise und ruhige Landschaft.

Mittel: 90–150 EUR/Tag
Nov.–März

Winter & Skisaison

Temperatur: -5 bis 5 °C • Tageslicht: 8–10 Std.

Österreich wird festlich und verschneit. Die meisten Hochpässe (einschließlich des Großglockners) und viele Tourencampingplätze schließen, aber die Talstraßen, die Weihnachtsmärkte in Wien und Salzburg sowie die Skigebiete in Tirol und Vorarlberg bleiben zugänglich. Ideal für einen Skiurlaub mit Basislager. Bei winterlichen Bedingungen (etwa 1. November bis 15. April) sind Winterreifen gesetzlich vorgeschrieben, und für hochalpine Straßen müssen Schneeketten mitgeführt werden.

Budget: 60–120 EUR/Tag
Los geht’s

Beliebte Abholorte

Wählen Sie Ihren bevorzugten Abholort für ein Wohnmobil in ganz Österreich.

Austria

Wien

Größter Flottenknotenpunkt • Internationaler Flughafen (VIE) • Tor zur Wachau

Austria

Salzburg

Wichtigster alpiner Standort • Flughafen der Mozartstadt (SZG) • Tor zum Salzkammergut und zum Großglockner

Austria

Innsbruck

Tirols Hauptstadt • Von Bergen umgebener Flughafen (INN) • Tor zum Zillertal und zum Brenner

Austria

Graz

UNESCO-Altstadt • Flughafen der steirischen Landeshauptstadt (GRZ) • Tor zu den südsteirischen Weinstraßen

Austria

Klagenfurt

Ausgangspunkt für Ausflüge zu den Kärntner Seen • Flughafen Wörthersee (KLU) vor der Haustür • Tor nach Süden in Richtung Slowenien und Italien

Austria

Linz

Donaustadt • Abholort in Oberösterreich • Tor zum Salzkammergut und zur Wachau

Entdecken

Die besten Routen & Reiserouten

Entdecken Sie Österreichs legendärste Wohnmobil-Roadtrips und Routen – mit echten Karten, die Ihnen bei der Planung helfen.

Grossglockner High Alpine Road hairpins beneath snow-capped Austrian peaks
4–5 Tage 300 km Mittel
01

Alpenabenteuer: Von Salzburg zum Großglockner

Am besten: Juni – September

Österreichs ultimative Alpen-Wohnmobilreise, von der Mozart-Altstadt in Salzburg über die Seen des Salzkammerguts bis zur legendären Großglockner-Hochalpenstraße. Freuen Sie sich auf spektakuläre Serpentinen, Gletscherausblicke und märchenhafte Dörfer. Ihr Mietfahrzeug sollte mit der obligatorischen Autobahnvignette ausgestattet sein (bitte beim Depot nachfragen), allerdings erhebt der Großglockner zusätzlich eine eigene Sondermaut, und die Passstraße ist nur von etwa Anfang Mai bis Ende Oktober geöffnet. Wildcampen ist in ganz Österreich eingeschränkt, übernachten Sie daher auf zugelassenen Campingplätzen oder ausgewiesenen Stellplätzen.

Salzburg Hallstatt Zell am See Großglockner Heiligenblut
Fahrzeug: Wohnmobilmit Zweiradantrieb
Campingplätze: 15+ entlang der Route
Beste Monate: Juni – September
Tankstellen alle30–50 km
Wachau Danube valley vineyards and river near Krems in Austria
4–6 Tage 280 km Leicht / mit normalem PKW befahrbar
02

Donau- und Weinland-Rundreise: Von Wien in die Wachau

Beste Reisezeit: Mai – Oktober

Eine einfache, flache Rundreise mit dem Wohnmobil von Wien durch das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Donautal der Wachau bis zum Neusiedler See. Fahren Sie vorbei an terrassierten Weinbergen, Weindörfern am Flussufer und dem barocken Stift Melk. Perfekt für Familien und Wohnmobil-Neulinge, mit sanften Straßen und häufigen Stopps abseits der alpinen Serpentinen. Auch auf diesen Autobahnen im Flachland ist eine Vignette erforderlich, prüfen Sie daher, ob diese in Ihrer Miete enthalten ist.

Wien Krems Melk Neusiedler See Wien
Fahrzeug: Wohnmobilmit Zweiradantrieb
Campingplätze: 20+ entlang der Route
Beste Monate: Mai – Oktober
Tankstellen: alle25–40 km
Tyrol alpine road through the Zillertal with snow-capped peaks in Austria
5–7 Tage 340 km Mittel
03

Tirol-Expedition: Innsbruck & das Zillertal

Am besten: Juni – September

Entdecken Sie das Herz der österreichischen Berge durch das Zillertal und das Ötztal, umgeben von einigen der höchsten Gipfel Tirols. Von der Innsbrucker Altstadt mit dem Goldenen Dachl schlängeln Sie sich vorbei an Almen und kristallklaren Seen. In Tirol gelten strenge Übernachtungsvorschriften, halten Sie sich daher an zugelassene Campingplätze und Stellplätze. Beachten Sie außerdem, dass für die Brennerautobahn (A13) und den Arlbergtunnel zusätzlich zur Vignette eigene Mautgebühren anfallen.

Innsbruck Zillertal Mayrhofen Ötztal
Fahrzeug: Campervanmit Zweiradantrieb
Campingplätze: 12+ entlang der Route
Beste Monate: Juni – September
Tankstellen: alle40–60 km
Wörthersee lakeside resort with turquoise water and mountains in Carinthia, Austria
3–4 Tage 170 km Leicht / mit normalem PKW befahrbar
04

Kärntner Seen: Wörthersee und Umgebung

Beste Reisezeit: Juni – September

Eine kompakte, sonnenverwöhnte Rundreise durch Kärntens warme Badeseen, von Klagenfurt rund um den türkisfarbenen Wörthersee bis zum Faaker See. Schwimmen Sie in einigen der wärmsten Sommergewässer Österreichs, genießen Sie die Seebäder wie Velden und freuen Sie sich auf eine entspannte, familienfreundliche Fahrt. Campingplätze am See sind im Juli und August schnell ausgebucht, reservieren Sie daher rechtzeitig – und denken Sie daran, dass freies Campen am Ufer hier nicht erlaubt ist.

Klagenfurt Wörthersee Velden Faaker See
Fahrzeug: Campervanmit Zweiradantrieb
Campingplätze: 10+ entlang der Route
Beste Monate: Juni – September
Tankstellen: alle20–30 km
Flotte

Arten von verfügbare Wohnmobile

Wählen Sie das perfekte Fahrzeug für Ihr Österreich-Abenteuer.

Günstiges Wohnmobil

2 Schlafplätze • Schaltgetriebe • Diesel

Kompakt, sparsam und leicht zu parken – ideal für Wien, Salzburg und das Donautal in der Wachau

89 €/Tagab

4x4-Alpen-Camper

2–4 Schlafplätze • Allradantrieb • Geländegängig

Bewältigen Sie im Sommer souverän die hohen Tiroler Pässe und die Großglockner-Hochalpenstraße sowie winterliche Straßen (Hinweis: Hochalpenpässe sind in der Regel von Ende Oktober bis Anfang Mai gesperrt)

189 €/Tagab

Familien-Wohnmobil

4–6 Schlafplätze • Voll ausgestattete Küche • Badezimmer

Geräumig für Familien und komplett ausgestattet für Touren zu den Seen des Salzkammerguts und nach Kärnten

219 €/Tagab
Fragen?

Österreich Wohnmobil FAQ

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Wohnmobilvermietung in Österreich.

Brauche ich in Österreich eine Autobahnvignette? +
Ja. Auf allen österreichischen Autobahnen (A-Straßen) und Schnellstraßen (S-Straßen) ist eine Vignette vorgeschrieben. Sie ist entweder als Aufkleber für die Windschutzscheibe oder als digitale E-Vignette mit Kennzeichenbindung erhältlich (Tarife für PKW im Jahr 2026: 10 Tage ca. 12,80 €, 2 Monate ca. 25,60 €, ganzjährig ca. 106,80 €). Die meisten Miet-Wohnmobile bis 3,5 t verfügen bereits über eine gültige Vignette, erkundigen Sie sich jedoch vor der Abholung bei Ihrem Vermieter. Das Fahren ohne Vignette birgt das Risiko einer Ersatzmaut in Höhe von ca. 120 € sowie weiterer Bußgelder. Beachten Sie, dass für die Großglockner-Hochalpenstraße, die Brennerautobahn (A13), den Arlbergtunnel und den Felbertauertunnel zusätzlich zur Vignette gesonderte Sondermautgebühren anfallen.
Darf ich in Österreich wild campen? +
Nein, gehen Sie davon aus, dass Wildcampen nicht erlaubt ist. Die Vorschriften sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich, und Tirol, Salzburg und Vorarlberg sind besonders streng, sodass Sie zugelassene Campingplätze oder ausgewiesene Wohnmobilstellplätze nutzen müssen. Österreich verfügt über ein dichtes, hochwertiges Netz mit über 600 Stellplätzen sowie Campingplätzen in atemberaubender Lage an Seen (Wörthersee, Wolfgangsee) und in alpinen Tälern mit kompletter Ausstattung. Rechnen Sie mit etwa 20–42 € pro Nacht, wobei einfache Stellplätze günstiger sind und beliebte Stellplätze an Seen am oberen Ende der Preisskala liegen. Das Übernachten in Wäldern und Naturschutzgebieten ist gänzlich verboten und wird mit hohen Bußgeldern geahndet.
Wann ist die beste Zeit für eine Reise mit dem Wohnmobil durch Österreich? +
Ende Mai bis Mitte Oktober ist die ideale Reisezeit, wenn die hochalpinen Pässe geöffnet sind, die Campingplätze in vollem Betrieb sind und das Wetter zum Reisen mit dem Wohnmobil einlädt. Der Sommer (Juli–August) bietet das wärmste Wetter und die besten Bademöglichkeiten in den Seen, ist jedoch Hochsaison mit den höchsten Preisen und den verkehrsreichsten Straßen. Juni und September bieten ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis mit mildem Wetter und weniger Andrang, wobei der September eine rundum gute Wahl ist. Die Großglockner-Hochalpenstraße wird in der Regel Anfang Mai geöffnet und schließt gegen Ende Oktober oder Anfang November.
Sind die Bergpässe ganzjährig geöffnet? +
Nein. Die meisten hochalpinen Pässe sind je nach Schneelage von etwa November bis Anfang Mai gesperrt. Die Großglockner-Hochalpenstraße, Silvretta, Gerlos, das Timmelsjoch und die Nockalm sind allesamt saisonal geöffnet, öffnen etwa im Mai und schließen Ende Oktober oder im November. Ganzjährig befahrbare Durchgangsstraßen wie die Brennerautobahn (A13), der Arlbergtunnel, der Felbertauern-Tunnel und die Tauernautobahn (A10) bleiben im Winter als Alternativen geöffnet. Beachten Sie, dass für den Großglockner, den Brenner und die Tunnel zusätzlich zu Ihrer Vignette spezielle Mautgebühren anfallen. Überprüfen Sie den aktuellen Passstatus, bevor Sie Ihre Route planen.
Brauche ich für Österreich einen internationalen Führerschein? +
Führerscheine aus der EU/dem EWR und dem Vereinigten Königreich werden akzeptiert. Fahrer aus den USA, Kanada, Australien und den meisten anderen Ländern sollten zusätzlich zu ihrem nationalen Führerschein, der im lateinischen Alphabet ausgestellt sein muss, einen internationalen Führerschein (IDP) mitführen. Ein Standardführerschein der Klasse B reicht für jedes Wohnmobil bis 3,5 t aus; für größere Wohnmobile über 3,5 t ist ein Führerschein der Klasse C1 erforderlich. Fahrer müssen in der Regel mindestens 21 Jahre alt sein (einige Unternehmen verlangen für größere Fahrzeuge ein Mindestalter von 25 Jahren), und es kann ein Aufpreis für junge Fahrer anfallen. Für die Kaution ist in der Regel eine auf den Namen des Hauptfahrers ausgestellte Kreditkarte erforderlich, außerdem müssen Sie Ihren Reisepass und den Mietvertrag vorlegen.
Welche Währung wird in Österreich verwendet? +
In Österreich gilt der Euro (EUR). Kredit- und Debitkarten (Visa, Mastercard) werden weitgehend akzeptiert, allerdings ist es ratsam, etwas Bargeld für kleinere Stellplätze, Parkautomaten und lokale Kurtaxen mitzuführen. Geldautomaten sind in allen Städten vorhanden. Rechnen Sie zusätzlich zu den Mietkosten für das Wohnmobil mit etwa 50–70 € pro Person und Tag für Verpflegung, Aktivitäten und die Kurtaxe auf dem Campingplatz (Kurtaxe/Ortstaxe).
Wie lauten die Verkehrsregeln in Österreich? +
Es herrscht Rechtsverkehr. Geschwindigkeitsbegrenzungen für Fahrzeuge bis 3,5 t: 130 km/h auf Autobahnen, 100 km/h außerhalb von Ortschaften, 50 km/h in Ortschaften und 30 km/h in Wohngebieten. Tagfahrlicht, ein Warndreieck, eine Warnweste und ein Verbandskasten müssen im Fahrzeug mitgeführt werden, und für alle Insassen besteht Gurtpflicht. Die zulässige Blutalkoholgrenze liegt bei 0,05 % (0,01 %, wenn Sie Ihren Führerschein seit weniger als zwei Jahren besitzen). Winterreifen (oder Schneeketten) sind bei winterlichen Straßenverhältnissen vom 1. November bis etwa zum 15. April gesetzlich vorgeschrieben. Auf schmalen Bergstraßen haben bergauf fahrende Fahrzeuge Vorfahrt.
Wie viel kostet Kraftstoff in Österreich? +
Diesel kostet etwa 1,72–1,83 € pro Liter (Stand: Juni 2026), allerdings sind die Preise schwankungsanfällig, planen Sie daher eine finanzielle Reserve ein. Die meisten Miettransporter fahren mit Diesel, und Wohnmobile verbrauchen in der Regel 8–10 l/100 km, während größere Wohnmobile 10–14 l/100 km verbrauchen; das bergige Gelände Österreichs erhöht den Verbrauch zusätzlich. Bei etwa 1,80 €/l sind das für ein Wohnmobil etwa 18–25 € pro 100 km. Tankstellen sind gut verteilt, auf hohen Alpenpässen gibt es jedoch Lücken, tanken Sie daher auf, bevor Sie in die Berge fahren.

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Dein Road-Trip-Ratgeber

Dein Roadtrip durch Österreich

Österreichs spektakuläre Alpenlandschaft, spiegelklare Seen und das hervorragende Straßennetz machen das Land zu einem der schönsten Reiseziele Europas für einen Urlaub mit dem Wohnmobil oder Campervan. Ob Sie die Großglockner-Hochalpenstraße befahren oder die Seen des Salzkammerguts erkunden – hier finden Sie alles, was Sie über die Anmietung eines Wohnmobils in Österreich wissen müssen.

Verkehrsregeln in Österreich

In Österreich herrscht Rechtsverkehr, genau wie im restlichen Kontinentaleuropa, und es werden Fahrzeuge mit Linkslenkung gefahren. Wenn Sie aus Großbritannien, Irland, Australien oder Japan anreisen, seien Sie an Kreisverkehren und Kreuzungen besonders vorsichtig, bis Sie sich daran gewöhnt haben. Die österreichischen Verkehrsregeln werden landesweit streng durchgesetzt, sowohl mit fest installierten als auch mit mobilen Radarkameras. Bußgelder beginnen bei etwa 30 Euro für geringfügige Geschwindigkeitsüberschreitungen und können bei schwerwiegenden Verstößen weitaus höher ausfallen.

Hier sind die wichtigsten Verkehrsregeln, die Sie beim Fahren eines Wohnmobils in Österreich beachten sollten:

  • Geschwindigkeitsbegrenzungen: 130 km/h auf Autobahnen, 100 km/h außerhalb von Ortschaften, 50 km/h in Ortschaften und 30 km/h in Wohngebieten. Wohnmobile und Wohnwagen über 3.500 kg dürfen auf Autobahnen maximal 100 km/h und auf anderen Straßen 70–80 km/h fahren.
  • Beleuchtung und Sicherheitsausrüstung: Bei schlechter Sicht und in Tunneln müssen Sie Abblendlicht einschalten; neuere Fahrzeuge sind mit Tagfahrlicht ausgestattet. Führen Sie ein Warndreieck, eine Warnweste und einen Verbandskasten mit, die gesetzlich vorgeschrieben sind.
  • Anlegepflicht für Sicherheitsgurte: Alle Insassen, sowohl vorne als auch hinten, müssen Sicherheitsgurte anlegen. Kinder unter 14 Jahren oder mit einer Körpergröße unter 150 cm müssen einen geeigneten Kindersitz oder eine Sitzerhöhung verwenden.
  • Alkoholgrenzwert: 0,05 % für normale Fahrer, 0,01 % für Fahranfänger (in den ersten 2 Jahren) und Berufskraftfahrer. Die Strafen sind streng und umfassen hohe Geldbußen sowie den Führerscheinentzug.
  • Autobahnvignette: Auf allen österreichischen Autobahnen (A-Straßen) und Schnellstraßen (S-Straßen) ist eine digitale, an das Kennzeichen gekoppelte E-Vignette vorgeschrieben. Preise für die Fahrzeugklasse 2026: 10 Tage 12,80 EUR, 2 Monate 25,60 EUR, jährlich 106,80 EUR. Bei den meisten Mietwohnmobilen bis 3,5 t ist eine Vignette im Preis inbegriffen, erkundigen Sie sich jedoch immer beim Vermieter.
  • Sondermautgebühren: Unabhängig von der Vignette fallen auf der Großglockner-Hochalpenstraße, der Brennerautobahn (A13), im Arlbergtunnel, auf der Felbertauern-Straße und auf den Tauern-Strecken Sondermautgebühren an. Diese sollten Sie zusätzlich einkalkulieren.
  • Vorfahrt: Geben Sie dem von rechtskommenden Verkehr Vorfahrt, sofern nicht anders ausgeschildert. Auf schmalen Alpenstraßen haben bergauf fahrende Fahrzeuge in der Regel Vorrang vor bergab fahrenden, und Busse haben stets Vorfahrt.
  • Handynutzung: Ohne Freisprecheinrichtung während der Fahrt strengstens verboten. Halten Sie sicher an, wenn Sie Ihr Handy benutzen müssen, andernfalls drohen Bußgelder vor Ort.

Bergpässe und Fahren in den Alpen

Österreich verfügt über eine Reihe spektakulärer hochalpiner Straßen, die zu den aufregendsten Fahrerlebnissen Europas zählen. Das Kronjuwel ist die Großglockner-Hochalpenstraße, eine 48 km lange Serpentinenstraße unterhalb des höchsten Gipfels Österreichs, neben malerischen Pässen wie der Silvretta-Hochalpenstraße (Bielerhöhe), der Nockalmstraße in Kärnten, dem Gerlospass und dem Timmelsjoch im Ötztal.

Die meisten Hochpässe sind je nach Schneelage nur von etwa Anfang Mai bis Ende Oktober/November geöffnet. Die Saison 2026 auf dem Großglockner läuft vom 25. April bis zum 2. November, wobei eine separate Tagesmaut (~46,50 EUR pro Fahrzeug der jeweiligen Klasse) anfällt. Informieren Sie sich vor der Abfahrt immer über den aktuellen Status. Zu den ganzjährig befahrbaren Durchgangsstrecken gehören die Brennerautobahn (A13), der Arlberg-Straßentunnel sowie die Felbertauern- und Tauern-Verbindungen.

Profi-Tipp: Wenn Sie ein größeres Wohnmobil (über 7 m) fahren, gibt es am Großglockner zwar kein festes Längenverbot, doch die 48 km Serpentinen und steilen Steigungen sind in einem kompakten 2-Bett-Camper deutlich komfortabler zu bewältigen. Beachten Sie, dass das Übernachten und Campen auf dem Pass strengstens verboten ist. Vergewissern Sie sich vor der Routenplanung, dass die Straße saisonal befahrbar ist.

Straßenverhältnisse und Wetter

Die österreichischen Straßen gehören zu den am besten gepflegten in Europa und verfügen über ein ausgezeichnetes, gut ausgeschildertes Autobahnnetz. Bergstraßen erfordern jedoch besondere Aufmerksamkeit, insbesondere bei wechselnden Wetterbedingungen. Selbst im Sommer kann sich das Alpenwetter schnell ändern und Nebel, Regen oder Gewitter am Nachmittag mit sich bringen; auf hohen Pässen ist in jedem Monat Schnee möglich.

  • Fahren im Winter (Nov.–Mitte April): Bei winterlichen Bedingungen, etwa vom 1. November bis zum 15. April, sind Winterreifen (oder Schneeketten auf schneebedeckten Straßen) gesetzlich vorgeschrieben, wobei die Profiltiefe mindestens 4 mm betragen muss. Österreichische Miettransporter sind in der Saison winterfest ausgerüstet, vergewissern Sie sich jedoch, dass Winterreifen und Schneeketten montiert sind oder mitgeliefert werden.
  • Informationen zur Straßenlage: Informieren Sie sich bei den Verkehrsdiensten von ASFINAG und ÖAMTC über die aktuelle Straßenlage und Passsperrungen. Viele hohe Pässe sind im Winter vollständig gesperrt.
  • Tunnel: In Österreich gibt es große Straßentunnel wie den Arlberg-, Felbertauern-, Tauern- und Karawanken-Tunnel, von denen einige mit einer Sondermaut belegt sind. Schalten Sie die Scheinwerfer ein und halten Sie einen sicheren Sicherheitsabstand ein.
  • Vieh und Wildtiere: Auf Alpenstraßen kann im Sommer Vieh in der Nähe der Straße weiden oder diese überqueren, und in der Morgen- und Abenddämmerung sind häufig Rehe anzutreffen. Verlangsamen Sie Ihre Fahrt und lassen Sie ihnen Platz.

Tank- und Ladestationen

Benzin- und Tankstellen sind in ganz Österreich gut verteilt und decken sogar kleinere Bergdörfer ab. Auf Hauptverkehrsstraßen sind Sie selten weit von einer Tankstelle entfernt, auf abgelegenen Bergpässen können die Entfernungen zwischen den Tankstellen jedoch größer sein. Zu den großen Ketten gehören OMV, Shell, BP, Eni sowie Discounter wie Turmöl.

Diesel (die meisten Miet-Transporter fahren mit Diesel) kostet Mitte 2026 durchschnittlich etwa 1,72–1,83 Euro pro Liter, allerdings sind die Preise schwankungsanfällig, planen Sie daher eine finanzielle Reserve ein. An den Selbstbedienungspumpen akzeptieren die meisten Tankstellen rund um die Uhr Kreditkarten. Für Elektro- oder Hybrid-Wohnmobile verfügt Österreich über ein wachsendes Ladenetz; Standorte finden Sie in Apps wie PlugShare, Chargemap oder im SMATRICS-Netzwerk.

Parken und Maut

Abgesehen von der obligatorischen Vignette und den speziellen Mautgebühren für Alpenstrecken (Grossglockner, Brenner A13, Arlberg- und Felbertauern-Tunnel) gibt es in Österreich keine allgemeinen Straßenmautgebühren für Wohnmobile bis 3,5 t. Schwerere Wohnmobile über 3,5 t nutzen anstelle der PKW-Vignette das entfernungsabhängige GO-Box-System, das jedoch nur für die größten Fahrzeuge relevant ist.

Das Parken in österreichischen Städten ist gut organisiert, kann aber teuer sein: In den Innenstädten gibt es kostenpflichtige Kurzparkzonen, für die ein Parkschein oder eine App erforderlich ist. In vielen Bergdörfern und an Wanderausgangspunkten ist das Parken gebührenpflichtig, und in historischen Altstädten gelten häufig Breiten- oder Übernachtungsbeschränkungen für Wohnmobile. Das Übernachten ist in der Regel nur auf ausgewiesenen Stellplätzen oder Campingplätzen erlaubt, nicht auf Parkplätzen, Raststätten oder in Wohnstraßen.

Camping in Österreich: ein vollständiger Überblick

Österreich verfügt über ein hervorragendes Netz an Campingplätzen, die sich über alle Regionen erstrecken – von Stellplätzen am Seeufer in Kärnten und im Salzkammergut bis hin zu Lagen in den Bergen in Tirol und Vorarlberg. Österreichische Campingplätze gehören zu den am besten ausgestatteten in Europa; die meisten bieten moderne Einrichtungen, saubere Sanitäranlagen und eine atemberaubende Naturkulisse. Neben voll ausgestatteten Campingplätzen gibt es in Österreich über 600 ausgewiesene Stellplätze (Wohnmobil-Rastplätze) mit grundlegenden Dienstleistungen.

Die meisten österreichischen Campingplätze sind von April/Mai bis September/Oktober in Betrieb, eine kleinere Anzahl ist ganzjährig geöffnet (vor allem in der Nähe von Skigebieten und Großstädten). Zur Ausstattung gehören in der Regel Warmwasserduschen, Spültoiletten, Stromanschlüsse (meist CEE 16A, bitte Adapter mitbringen), WLAN, eine Waschküche und oft auch ein Laden oder Restaurant vor Ort.

Kosten für Campingplätze

Camping in Österreich ist relativ teuer, was darauf zurückzuführen ist, dass das Land zu den teureren Campingländern Europas zählt. Als allgemeine Richtlinie sollten Sie mit 38–42 Euro pro Nacht für einen Wohnmobilstellplatz rechnen, wobei in der Regel zwei Erwachsene, das Fahrzeug und der Stromanschluss inbegriffen sind. Hinzu kommen die örtliche Kurtaxe (Kurtaxe/Ortstaxe) pro Person und Nacht sowie an einigen Plätzen der Stromverbrauch nach Zählerstand. In der Hochsaison können Stellplätze am See oder in den Alpen 45–50 Euro übersteigen.

Zu den Rabattmöglichkeiten gehört die CampingCard ACSI, die auf teilnehmenden europäischen Campingplätzen ermäßigte Nebensaisonpreise bietet (die auf etwa 13 Euro pro Nacht statt des Normalpreises sinken). Einfache Stellplätze sind in der Regel günstiger als voll ausgestattete Campingplätze und kosten für kurze Zwischenstopps etwa 8–15 Euro pro Nacht.

Profi-Tipp: Im Juli und August sind beliebte Campingplätze am See (insbesondere rund um den Wörthersee, den Wolfgangsee und den Hallstätter See) schnell ausgebucht. Buchen Sie mindestens 2–4 Wochen im Voraus oder kommen Sie vor Mittag an, um sich einen Stellplatz zu sichern. Die meisten österreichischen Campingplätze bieten mittlerweile Online-Buchungen an.

Arten von Campingplätzen in Österreich

  • Voll ausgestattete Campingplätze: Die gängigste und sicherste Option mit kompletter Ausstattung, Spielplätzen und oft Zugang zu einem Schwimmbad oder See. Durchweg hohe Qualität und ideal für Familien. Im Sommer und an Feiertagen stark ausgebucht.
  • Kommunale und Seecampingplätze: Diese werden von Gemeinden oder Familienbetrieben geführt, bieten zuverlässige Einrichtungen zu fairen Preisen und eignen sich hervorragend für Übernachtungsstopps auf einer Autoreise. An den warmen Badeseen Kärntens gibt es viele davon.
  • Stellplätze am Bauernhof: Einige österreichische Bauernhöfe und Weingüter bieten kleine, gemütliche Stellplätze auf ihrem Gelände an – eine entspannte, authentische Art zu übernachten und regionale Produkte direkt zu kaufen. Viele heißen Wohnmobile willkommen.
  • Berg- und Alm-Campingplätze: Sie liegen in höheren Lagen in der Nähe von Wanderausgangspunkten und Skigebieten in Tirol, Salzburg und Vorarlberg. Oft eher einfach ausgestattet, was jedoch durch die außergewöhnliche Landschaft wettgemacht wird. Beachten Sie, dass viele kleine Alm-Campingplätze Begrenzungen hinsichtlich Länge und Stellplatzgröße haben.
  • Stellplätze (Wohnmobil-Rastplätze): Über 600 ausgewiesene Übernachtungsplätze mit grundlegender Ausstattung (Frischwasser, Grau-/Schwarzwasserentsorgung, manchmal Strom). Günstiger als voll ausgestattete Campingplätze (ca. 8–40 EUR/Nacht), jedoch mit weniger Annehmlichkeiten; die Aufenthaltsdauer ist in der Regel auf 1–3 Nächte begrenzt.
  • Ganzjährig geöffnete Campingplätze: Eine Reihe von Plätzen in der Nähe von Skigebieten (Zillertal, Tirol, Vorarlberg) und Städten (Wien, Salzburg) bleibt den ganzen Winter über geöffnet und verfügt über beheizte Sanitäranlagen und Stromanschlüsse.

Regeln für das Wildcampen in Österreich

In Österreich gibt es kein einheitliches nationales Gesetz zum Wildcampen; die Vorschriften werden von Bundesland zu Bundesland und sogar von Gemeinde zu Gemeinde festgelegt, aber unter dem Strich ist Wildcampen bzw. freies Campen praktisch nicht erlaubt. Betrachten Sie lizenzierte Campingplätze und Stellplätze als Ihre einzigen legalen Übernachtungsmöglichkeiten. Wichtige Regeln:

  • Wohnmobile und Wohnwagen müssen offizielle Campingplätze oder Stellplätze nutzen. Das Übernachten am Straßenrand oder auf Parkplätzen ist verboten oder stark eingeschränkt, und die Bußgelder liegen zwischen etwa 5 und 500 Euro, in einigen Bundesländern sogar bei mehreren Tausend.
  • Die strengsten Bundesländer sind Tirol, Salzburg und Vorarlberg, während Oberösterreich das Übernachten in Fahrzeugen außerhalb von Campingplätzen verbietet, selbst wenn kein Campingverhalten erkennbar ist. Das Aufstellen von Stühlen, Tischen oder Markisen lässt das Übernachten bereits als illegales „Camping“ gelten.
  • In Nationalparks, Naturschutzgebieten und Wäldern ist jegliches Campen strengstens verboten, wobei die Bußgelder in Schutzgebieten bis zu ca. 14.500 Euro betragen können.
  • In städtischen Gebieten gelten Parkverbote für Wohnmobile auf öffentlichen Straßen über Nacht; nutzen Sie ausschließlich Campingplätze oder Stellplätze.

Die besten Regionen und Campingplätze in Österreich für Wohnmobile

  • Salzkammergut-Seen (um Hallstatt): Stellplätze am Seeufer in der Nähe des Hallstätter Sees, des Wolfgangsees und des Mondsees bieten Ihnen die Möglichkeit, Österreichs meistfotografiertes Dorf und badetaugliche Alpenseen bequem zu erreichen. Geöffnet etwa von April bis Oktober.
  • Wörthersee & die Kärntner Seen: Warme Badeseen (Wörthersee, Millstätter See, Faaker See) mit Campingplätzen direkt am Seeufer – ein beliebtes Sommerurlaubsziel, das von Klagenfurt oder Villach aus leicht zu erreichen ist.
  • Zillertal & Tirol: Klassisches Camping im alpinen Tal mit direktem Zugang zu Wanderwegen und hohen Pässen, ideal als Ausgangspunkt von Innsbruck aus. Bergpanoramen und gut geführte, familienfreundliche Campingplätze.
  • Wachau am Donautal: Stellplätze am Flussufer und bei Weingütern inmitten der terrassierten Weinberge zwischen Krems und Melk – eine einfache, ebene erste Etappe nach der Abholung in Wien.
  • Tor zum Großglockner (Salzburg/Kärnten): Campingplätze in der Nähe von Zell am See und Heiligenblut bieten einen idealen Ausgangspunkt für die Großglockner-Hochalpenstraße und den Nationalpark Hohe Tauern.
  • Bregenzerwald & Vorarlberg: Ruhigere Campingplätze in den westlichen Alpen nahe dem Bodensee und der Silvretta, mit Dörfern entlang des Käsewegs und hohen Pässen in Reichweite. Beachten Sie die strengen Übernachtungsvorschriften in Vorarlberg.

Die besten Aktivitäten und Abenteuer in Österreich

Österreich ist eines der beliebtesten Outdoor-Reiseziele Europas und bietet alles von gemütlichen Spaziergängen am Seeufer bis hin zu hochalpinen Abenteuern. Morgens können Sie in den Tiroler Alpen wandern und am Nachmittag in einem warmen Kärntner See schwimmen. Mit einem Wohnmobil haben Sie die Flexibilität, in der Nähe von Wanderausgangspunkten zu parken, früh vor dem großen Andrang anzukommen und in Ihrem eigenen Tempo von einer Aktivität zur nächsten zu wechseln.

Wandern

Österreich ist ein Wanderland von Weltklasse mit Tausenden von Kilometern markierter Wanderwege, die die Alpen durchziehen – von sanften Talwegen bis hin zu anspruchsvollen Höhenrouten. Zu den herausragenden Wanderungen zählen Routen durch den Nationalpark Hohe Tauern rund um den Großglockner, die Aussichtspunkte „Fünf Finger“ und Dachstein oberhalb des Salzkammerguts sowie die Ufer- und Gratwege in Tirol und im Zillertal. Berghütten entlang der Wege servieren herzhafte Speisen und bieten Übernachtungsmöglichkeiten.

  • Leichte Familienwanderungen: Der Uferweg rund um den Hallstätter See, die Promenaden am Wörthersee in Kärnten und die Talwanderungen in der Wachau durch die Donau-Weinberge.
  • Mittelschwere Bergwanderungen: Die Nordkettenwege oberhalb von Innsbruck, der Weg zu den Krimmler Wasserfällen (Österreichs höchste Wasserfälle) in den Hohen Tauern und Panorama-Gratwanderungen im Zillertal.
  • Mehrtägige Trekkingtouren: Der Adlerweg quer durch Tirol, Abschnitte des Alpe-Adria-Trails vom Großglockner bis zur Adria und der Lechweg im Lechtal/Vorarlberg.

Baden in Seen und Wassersport

Österreichs Alpen- und Kärntner Seen sind ein sommerliches Highlight mit sauberem, zum Schwimmen geeignetem Wasser und ausgewiesenen Badestellen. Beliebte Aktivitäten sind Stand-up-Paddling, Kajakfahren, Segeln und einfach nur im klaren Wasser treiben lassen. Die wärmsten Seen liegen in Kärnten (Wörthersee, Faaker See, Millstätter See) und erreichen im Hochsommer Temperaturen von etwa 22–26 °C, wobei man realistisch gesehen von Ende Juni bis Anfang September schwimmen kann.

Skifahren und Wintersport

Im Winter wird Österreich zu einer der weltweit führenden Skinationen. Die Skigebiete in Tirol, Salzburg und Vorarlberg (Sölden, St. Anton, Kitzbühel, Zell am See und weitere) bieten von etwa Dezember bis April Pisten von Weltklasse. Ein wintertaugliches Wohnmobil, das auf einem Stellplatz im Skigebiet oder einem ganzjährig geöffneten Campingplatz steht, ist eine kostengünstige Möglichkeit, das Reisen mit dem Wohnmobil mit dem Skisport zu verbinden – achten Sie nur darauf, dass Winterreifen und Heizung vorhanden sind.

Malerische Autofahrten und Ausflüge in die Berge

Zu den schönsten Erlebnissen in Österreich zählen die Autofahrten und Seilbahnfahrten selbst. Parken Sie Ihr Wohnmobil und unternehmen Sie:

  • Großglockner-Hochalpenstraße: Österreichs berühmteste Panoramastraße, die über 48 km Serpentinen zu Gletscheraussichtspunkten in den Hohen Tauern hinaufführt. Geöffnet etwa von Anfang Mai bis Ende Oktober/November, mit einer speziellen Tagesmaut (~46,50 EUR für PKW, Stand 2026).
  • Nordkette-Seilbahn, Innsbruck: In wenigen Minuten geht es vom Stadtzentrum auf über 2.000 m Höhe, von wo aus man einen atemberaubenden Blick über das Inntal und die Tiroler Alpen genießt.
  • Pyramidenkogel & Minimundus, Wörthersee: Der höchste hölzerne Aussichtsturm der Welt über den Kärntner Seen, in der Nähe von Klagenfurt – ein einfacher Familienausflug vom Seeufer aus.

Kultur, Mozart und Hallstatt

Keine Wohnmobilreise durch Österreich ist komplett ohne ihre kulturellen Wahrzeichen. Erkunden Sie Salzburg, Mozarts Geburtsort, mit seiner barocken Altstadt, der Festung Hohensalzburg und den Schauplätzen aus „The Sound of Music“. Schlendern Sie durch das kaiserliche Wien (Schönbrunn, die Ringstraße), besichtigen Sie die UNESCO-Altstadt von Graz und besuchen Sie das malerische Hallstatt am See. Die Weindörfer der Wachau und das Goldene Dachl in Innsbruck runden die Liste ab.

Profi-Tipp: Viele österreichische Regionen bieten eine Gästekarte an, wenn Sie auf einem Campingplatz oder Stellplatz übernachten. Diese beinhaltet oft kostenlose oder ermäßigte Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Seilbahnen, Seezugänge und Museumseintritte. Fragen Sie beim Einchecken danach – sie kann sich schnell amortisieren, wenn Sie mehrere kostenpflichtige Aktivitäten planen.

Wichtige Reisetipps für einen Roadtrip mit dem Wohnmobil durch Österreich

Österreich ist kompakt, aber wunderbar abwechslungsreich – vom flachen Donautal und Wien im Osten bis zu den hohen Alpen Tirols und Vorarlbergs im Westen. Die wichtigsten Wohnmobil- und Campervan-Vermietungen konzentrieren sich auf Wien (VIE) und Salzburg (SZG), während das Angebot in Innsbruck (INN) und Graz (GRZ) geringer ist und es rund um Klagenfurt (KLU) hauptsächlich Peer-to-Peer-Vermietungen gibt. Eine klassische Rundreise verbindet Salzburg, die Seen des Salzkammerguts, den Großglockner und Tirol und lässt sich bequem in 7 bis 12 Tagen auf vollständig asphaltierten, für Wohnmobile geeigneten Straßen zurücklegen.

Beste Reisezeit für einen Campervan-Urlaub in Österreich

  • Juni–August (Sommer): Die Hochsaison. Höchsttemperaturen im Tal von 22–30 °C, in den Bergen kühler. Alle Pässe sind geöffnet, alle Campingplätze in Betrieb, und die Seen laden zum Schwimmen ein. Der Nachteil: höchste Preise, ausgebuchte Campingplätze und Menschenmassen in Hallstatt und an den Seen. Rechnen Sie mit alpinen Gewittern am Nachmittag.
  • September–Oktober (Herbst): Eine erstklassige Wahl in der Nebensaison. Weniger Touristen, niedrigere Preise, warme „Altweibersommer“-Phasen und goldene Herbstfarben. Der Großglockner bleibt bis etwa Anfang November geöffnet, aber andere hohe Pässe werden bereits gesperrt und die Nächte werden kalt.
  • November–März (Winter): Für Skibegeisterte, die das Reisen mit dem Wohnmobil mit dem Skifahren verbinden möchten. Die meisten Hochpässe (einschließlich des Großglockners) sind gesperrt, und freies Campen ist praktisch unmöglich, aber Campingplätze in den Tälern und Skigebieten bleiben geöffnet. Winterreifen sind unerlässlich; günstige Mietpreise.
  • April–Mai (Frühling): Üppig grüne Täler mit noch liegendem Schnee auf den Gipfeln – eine fotogene Kombination. Weniger Menschenmassen, moderate Preise, und die Campingplätze öffnen nach und nach. Der Großglockner öffnet gegen Ende April; andere Hochpässe bleiben möglicherweise bis Ende Mai geschlossen.

Wetter und was man einpacken sollte

Das Wetter in Österreich variiert stark je nach Höhenlage. Bei warmen 28 °C im Tal kann es auf einem nur eine Stunde entfernten hohen Pass bei Wind und Regen fast bis zum Gefrierpunkt abkühlen, und von Mai bis September sind Nachmittagsgewitter in den Alpen häufig. Zieh dich im Zwiebelprinzip an:

  • Unterwäsche: Thermoshirt aus Merinowolle oder Synthetik, auch im Sommer nützlich für Bergwanderungen am frühen Morgen.
  • Mittelschicht: Fleece oder leichte Daunenjacke. In Höhenlagen unverzichtbar, selbst im Juli, wenn die Heizung des Vans in kalten Nächten willkommen ist.
  • Außenlage: Wasser- und winddichte Jacke. Das Wetter in den Alpen ändert sich schnell, und Regen oder Stürme können ohne Vorwarnung auftreten.
  • Schuhe: Feste Wanderstiefel mit Knöchelstütze für Bergwege. Bequeme Wanderschuhe für Städte und Wege am Seeufer; Badekleidung und Wasserschuhe für die Seen im Sommer.
  • Sonnenschutz: Die UV-Strahlung nimmt in der Höhe deutlich zu. Bringen Sie auch an bewölkten Tagen Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, eine Sonnenbrille und einen Hut mit.

Geld, Kosten und Budgetplanung

In Österreich gilt der Euro (EUR). Kredit- und Debitkarten werden weitgehend akzeptiert, auch kontaktlos (Apple Pay, Google Pay), allerdings bevorzugen einige kleine Stellplätze, Parkautomaten und Berghütten nach wie vor Bargeld; nehmen Sie daher 50–100 EUR mit. Für die Mietkaution ist in der Regel eine auf den Namen des Hauptfahrers ausgestellte Kreditkarte erforderlich.

Realistisches Tagesbudget für ein Paar, das mit dem Wohnmobil durch Österreich reist:

  • Wohnmobilvermietung: 60–150 Euro/Tag, je nach Größe, Saison und Fahrzeugtyp (Kompakt-Wohnmobile ab ca. 60 Euro; größere Wohnmobile ca. 90–150 Euro; Allradfahrzeuge haben einen erheblichen Aufpreis).
  • Kraftstoff: Etwa 18–25 EUR pro 100 km für ein Wohnmobil bei ca. 1,80 EUR/l Diesel; das Fahren in den Alpen erhöht den Verbrauch.
  • Campingplatz: 38–42 EUR/Nacht für zwei Personen inklusive Strom, zzgl. örtlicher Kurtaxe; Stellplätze sind günstiger.
  • Lebensmittel: 35–55 Euro pro Tag, wenn man im Wohnmobil selbst kocht. Am günstigsten einkaufen bei Hofer (Aldi), Lidl, Penny oder Billa.
  • Essen gehen (gelegentlich): 12–18 Euro für ein Mittagessen als „Tagesteller“; 15–25+ Euro pro Hauptgericht in einem Restaurant am Abend.
  • Mautgebühren: Vignette (10 Tage ~12,80 EUR) zuzüglich Mautgebühren für bestimmte Streckenabschnitte wie den Großglockner (~46,50 EUR), falls Sie diese befahren.
  • Realistisches Gesamtbudget: 150–300 Euro/Tag für ein Paar, einschließlich Mietwagen, Benzin, Camping, Lebensmitteln und gelegentlichen Aktivitäten.
Profi-Tipp: Sparen Sie Geld, indem Sie Lebensmittel bei Hofer (dem österreichischen Aldi), Lidl oder Penny kaufen – diese sind deutlich günstiger als Billa und Spar. Kochen Sie so oft wie möglich in der Küche Ihres Wohnmobils. Das österreichische Leitungswasser ist ausgezeichnet und kostenlos; füllen Sie Ihre Flaschen überall wieder auf. Viele Restaurants bieten günstige „Tagesteller“ für 10–15 Euro an.

Sprache und Kommunikation

Die Amtssprache Österreichs ist Deutsch (gesprochen in charakteristischen österreichischen Dialekten), wobei Slowenisch, Kroatisch und Ungarisch regional anerkannt sind. Englisch ist in touristischen Gebieten, Hotels und unter jüngeren Österreichern weit verbreitet. Die Mobilfunkabdeckung ist im ganzen Land hervorragend, sogar in den meisten Alpentälern. Als EU-Mitglied unterliegt Österreich dem EU-Roaming, sodass die meisten europäischen SIM-Karten ohne zusätzliche Kosten funktionieren; Besucher aus Nicht-EU-Ländern können Prepaid-SIM-Karten von A1, Magenta oder Drei für etwa 10–20 Euro kaufen.

Beliebte Veranstaltungen und Feste in Österreich

Österreich verfügt über einen reichhaltigen Kulturkalender, der sein kaiserliches Erbe, seine alpinen Traditionen und sein musikalisches Vermächtnis widerspiegelt. Wenn Sie Ihre Wohnmobilreise zeitlich so planen, dass sie mit einer dieser Veranstaltungen zusammenfällt, verleiht dies der Naturlandschaft eine wunderbare kulturelle Dimension:

  • Wiener Ballsaison (Fasching), Januar/Februar: Wiens legendäre Fasching-Saison füllt die Kaiserstadt mit Hunderten eleganter Bälle, die ihren Höhepunkt im weltberühmten Opernball finden. Ein glanzvoller Einblick in die habsburgische Tradition mit Walzern, Abendkleidern und prächtigen Ballsälen in der ganzen Hauptstadt.
  • Fasching & Karneval, Februar/März: In ganz Tirol und den Bergdörfern vertreiben uralte Maskenumzüge (wie das Imster Schemenlaufen, ein UNESCO-Weltkulturerbe) den Winter mit geschnitzten Holzmasken, Glocken und Trachten. Bunt, laut und zutiefst traditionell.
  • Salzburger Pfingst- und Mozart-Veranstaltungen, Frühling: Salzburg ehrt seinen berühmtesten Sohn, Mozart, das ganze Jahr über mit Konzerten und Festivals. Der Frühling bringt das renommierte Pfingstfestival mit sich, einen Auftakt zur sommerlichen Kultursaison in Mozarts barocker Heimatstadt.
  • Salzburger Festspiele, Juli–August: Eines der weltweit renommiertesten Festivals für klassische Musik und Theater, das seit über einem Jahrhundert stattfindet. Fünf Wochen voller Oper, Konzerte und Theater verwandeln die Salzburger Altstadt; das Open-Air-Stück „Jedermann“ auf dem Domplatz ist das Aushängeschild der Veranstaltung.
  • Bregenzer Festspiele, Juli–August: Spektakuläre Opernaufführungen auf der weltweit größten schwimmenden Bühne auf dem Bodensee in Vorarlberg. Die weitläufige Kulisse am Seeufer und die aufwendigen Bühnenbilder ziehen Zuschauer aus ganz Europa an.
  • Österreichischer Nationalfeiertag, 26. Oktober: Österreichs Nationalfeiertag, der an die Neutralitätserklärung von 1955 erinnert, wird mit Tagen der offenen Tür bei Militär und in Museen, freiem Eintritt zu vielen Sehenswürdigkeiten und Familienveranstaltungen gefeiert, insbesondere in Wien rund um den Heldenplatz und die Ringstraße.
  • Almabtrieb, September/Oktober: Eine der authentischsten Traditionen Österreichs. Jeden Herbst wirddas Vieh feierlich von den hochalpinen Almenhinunter in die Tälergetrieben, geschmückt mit riesigen, verzierten Glocken und Blumenkränzen. Gefeiert wird mit Märkten, Musik und kulinarischen Genüssen in Dörfern in Tirol, Salzburg und im Salzkammergut.
  • Wein und Weinlese in der Wachau, Herbst: Die terrassierten Weinberge des Donautals in der Wachau feiern die Weinlese mit Heurigen, Sturm (jungem Neuwein) und Dorffesten – ein perfekter, entspannter Zwischenstopp auf dem Weg von Wien aus.
  • Weihnachtsmärkte (Christkindlmärkte), November–Dezember: Österreichs zauberhafte Weihnachtsmärkte sind weltberühmt, wobei die bekanntesten in Wien, Salzburg und Innsbruck stattfinden. Genießen Sie Glühwein, Kaiserschmarrn, handgefertigte Geschenke und festliche Beleuchtung in den historischen Altstädten.

Österreichische Spezialitäten, die Sie auf Ihrer Reise probieren sollten

Ein Roadtrip mit dem Wohnmobil durch Österreich ist die perfekte Gelegenheit, die herzhafte regionale Küche zu probieren. Auch wenn das Kochen in der Wohnmobilküche Geld spart, sollten Sie unbedingt anhalten und diese Klassiker probieren:

  • Wiener Schnitzel: Österreichs berühmtestes Gericht, ein dünnes, paniertes und gebratenes Kalbsschnitzel, das traditionell mit Kartoffelsalat oder Petersilienkartoffeln und einer Zitronenscheibe serviert wird. Am besten genießt man es in einem klassischen Wiener Gasthaus.
  • Tafelspitz: Gekochtes Rindfleisch in einer herzhaften Brühe, der Lieblingsspeise von Kaiser Franz Joseph, serviert mit Apfel-Meerrettich-Schnittlauch-Soße. Ein raffinierter Wiener Klassiker.
  • Kasnocken & Kaspressknödel: Herzhafte Salzburger und Tiroler Almgerichte – Käsnocken und gepresste Käsnockensuppen, die Energie für einen Tag in den Bergen liefern. Zu finden in Hütten in den gesamten Alpen.
  • Kaiserschmarrn: Zerkleinerter, karamellisierter, luftiger Pfannkuchen, bestäubt mit Puderzucker und serviert mit Pflaumen- oder Apfelkompott. Ein beliebtes süßes Hauptgericht, besonders in Berghütten.
  • Österreichischer Wein & Sturm: Besuchen Sie die Weinstraßen der Wachau und der Steiermark für spritzigen Grünen Veltliner und Riesling sowie den saisonalen „Sturm“ im Herbst, oft direkt von Familienweingütern mit Stellplätzen für Wohnmobile.
  • Sachertorte & Apfelstrudel: Wiens legendäre Schokoladentorte und der klassische Apfelstrudel, am besten mit einem Kaffee in einem traditionellen Kaffeehaus, das selbst zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.
  • Steirisches Kürbiskernöl: Das „grüne Gold“ der Südsteiermark, ein nussiges, tiefgrünes Öl, das über Salate und sogar über Eis geträufelt wird. Kaufen Sie es direkt bei den Erzeugern entlang der Südsteirischen Weinstraße in der Nähe von Graz.
Profi-Tipp: Sparen Sie Geld, indem Sie auf den wöchentlichen Bauernmärkten einkaufen, die es in fast jeder österreichischen Stadt gibt (der Wiener Naschmarkt ist berühmt). Kaufen Sie Käse, Räucherfleisch und Wein direkt bei den Almhöfen und Weingütern (ab Hof) zu Preisen, die deutlich unter denen im Einzelhandel liegen. Die Feinkosttheken der Supermärkte bieten fertige Salate und Sandwiches zu angemessenen Preisen an.

Beliebte Reiseziele für die Wohnmobilvermietung

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